Die Damensitzung am Torfstecher Weg war erneut ein toller Erfolg.

Die Hände zum Himmel, kommt lasst uns fröhlich sein: Die Narren im Festzelt amüsierten sich prächtig.
Die Hände zum Himmel, kommt lasst uns fröhlich sein: Die Narren im Festzelt amüsierten sich prächtig.

Die Hände zum Himmel, kommt lasst uns fröhlich sein: Die Narren im Festzelt amüsierten sich prächtig.

Uli Engers

Die Hände zum Himmel, kommt lasst uns fröhlich sein: Die Narren im Festzelt amüsierten sich prächtig.

Grevenbroich. Kaum hatte Sitzungspräsidentin Petra Weenen und der Damen-Elferrat auf der Bühne Platz genommen, wurde es auch schon laut im Zelt. Mehr als 550 jecke Wiever brachten das Zelt am Torfstecher Weg zum brodeln.

Die Stimmungsmusik hatte die Damen nahezu in närrische Glückseligkeit versetzt. Und so zeigten sich nicht wenige der Anwesenden auch nur für einen kurzen Moment sehr traurig, als Petra Weenen noch einmal ihre Ankündigung wiederholte, das Amt der Sitzungspräsidentin aufzugeben. "Der närrische Sprötztrupp ist ein toller Verein und wir haben tolle Weiber unter uns, um eine Nachfolge mache ich mir keine Gedanken", sagte sie.

Dem Rücktritt hatte sich der gesamte Elferrat angeschlossen, aber potenzielle Kandidatinnen gebe es bereits. Das bestätigte auch Sprötztrupp-Chef Ewald Wörmann. "Als Nachfolgerin ist Andrea Wessels im Gespräch. Ich bin absolut sicher, dass wir im nächsten Jahr wieder einen tollen Damen-Elferrat präsentieren können."

Frau Boll und Frau Bach sind eine feste Größe in Gustorf

Schon bald stand der erste Höhepunkt auf dem Programm. De Fetzer liefen im Festzelt ein und sorgten mit ihrer Musik für eine tolle Stimmung. Die Damen waren auf ihren Plätzen nicht mehr zu halten und klatschten auf den Stühlen mit. Kaum waren die Jungs aus dem Rhein-Kreis Neuss von der Bühne, sagte Petra Weenen den nächsten Auftritt an.

Das Thorrer-Schnauzer-Ballett unter Leitung von Markus Schwarz kam auf die Bühne und selbst die Fetzer staunten nicht schlecht. Die Herren boten eine perfekte Performance. Nunmehr sollte eigentlich das bekannte Schnäuzer Duo auftreten, doch die Künstler tauchten nicht auf.

Dies bemerkte auch Fetzer-Chef Franz Kolbecher. Es drohte eine längere Pause - der Tod einer jeden Sitzung. De Fetzer hatten keinen unmittelbaren Anschlussauftritt, flugs wurde die Technik wieder aufgebaut und die Jungs stürmten erneut die Bühne - sehr zur Freude der Gäste und des Elferrates.

Nach einer Darbietung der Tanzgarde kamen Frau Boll und Frau Bach (Heike Kohlbach und Inge Bolten) auf die Bühne. Das Duo ist seit Jahren fester Bestandteil einer jeden Damensitzung in Gustorf und brachte auch jetzt die jecken Wiever zum Lachen.

Die folgende Schottengruppe war im Vergleich dazu etwas "drüsch", dagegen setzte Bruce Kapusta mit seiner Trompete wieder eindrucksvolle Akzente. Zweifelsohne war den Gustorfer Damen wieder eine tolle Sitzung gelungen.

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