Messe: 44 Aussteller präsentieren sich auf der Hochzeitsmesse am 24. Januar im Alten Schloss.

Hochzeitsexperten unter sich: Model Ester Zeyen, Dudelsack-Spieler Werner Hoffrichter und Norbert Pilawa.
Hochzeitsexperten unter sich: Model Ester Zeyen, Dudelsack-Spieler Werner Hoffrichter und Norbert Pilawa.

Hochzeitsexperten unter sich: Model Ester Zeyen, Dudelsack-Spieler Werner Hoffrichter und Norbert Pilawa.

Salzburg

Hochzeitsexperten unter sich: Model Ester Zeyen, Dudelsack-Spieler Werner Hoffrichter und Norbert Pilawa.

Grevenbroich. Die Lust aufs Heiraten will die Hochzeitsmesse am Sonntag, 24. Januar, zwischen 11 und 17 Uhr im Alten Schloss wecken. Wie bereits im vergangenen Jahr versammelt die Messe unter dem Motto "Ja!! Die Messe für Trau(m)tage!" Anbieter aus allen Sparten rund um das Thema Hochzeit. Für die Besucher gibt es diesmal noch mehr zu sehen als bei der Premiere. "Bereits seit Herbst sind die Standplätze restlos ausverkauft", freut sich Messeberater Norbert Pilawa, der die Veranstaltung zusammen mit Robert Jordan (Stadtmarketing) organisiert.

Auch eine Weddingplanerin und einer Steuerberatin sind dabei

44 Aussteller präsentieren sich auf allen Etagen und in den Fluren, im Vorjahr waren es 33, so Pilawa. "Da passt kein Blatt Papier mehr dazwischen." Vertreten sind Brautmoden, Fotografen, Juweliere und Catering-Unternehmen. Ebenfalls wieder mit von der Partie: eine Weddingplanerin und eine Steuerberaterin. Auf dem Schlossplatz laden Kutschen, Limousinen und ein weißer Rolls-Royce zum Träumen und Planen ein, während drinnen 20 Models auf einem Nonstop-Catwalk Mode, Accessoires und Make-up vorführen.

Immer mehr Paare begehen ihren großen Tag als Veranstaltung, lassen sich den "schönsten Tag im Leben" bis zu 20000 Euro kosten. Ein Brautkleid ist ab 400 Euro zu haben, eine komplette Brautausstattung ab 1000 Euro. Hochzeitsfeiern sind also ein Wirtschaftsfaktor. Trotzdem erlebt Pilawa immer wieder, wie schwer sich einige örtliche Anbieter mit der Hochzeitsmesse tun: "Vor allem die örtlichen Floristen und Dessousläden sind kaum zur Teilnahme zu bewegen", bedauert der Messeberater.

Wie gut sich auf der Veranstaltung Kundenkontakte knüpfen lassen, weiß Sabine Kuch, die schon bei der Premiere das Mönchengladbacher "Haus der Braut" vertreten hat. "Einige Messebesucher haben später Kommunionsmode bei uns gekauft", erzählt sie.

Der Eintritt zur Hochzeitsmesse ist frei, kostenlose Parkplätze stehen auf dem Schützenplatz zur Verfügung. Übrigens: Ein kleines Remake der Hochzeitsmesse ist im Herbst geplant.

in Grevenbroich hält weiter an: Nicht weniger als 448 Paare gaben sich im vergangenen Jahr das Ja-Wort. 2008 waren es 429, 2007 nur 412Paare. Dass 2009 immerhin 146 Brautpaare aus anderen Städten kamen, führt nicht nur Robert Jordan auf das attraktive Ambiente zurück. Neben dem Standesamt stehen Haus Hartmann (23 Trauungen in 2009), Schloss Hülchrath (17) und Kloster Langwaden (14) zur Verfügung.

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