Rettungsversuch: Am Mittwoch informiert der Insolvenzverwalter die Mitarbeiter über die Situation in der Firma.

Am Aschermittwoch treffen sich die Mitarbeiter zur Belegschaftsversammlung.
Am Aschermittwoch treffen sich die Mitarbeiter zur Belegschaftsversammlung.

Am Aschermittwoch treffen sich die Mitarbeiter zur Belegschaftsversammlung.

Engers

Am Aschermittwoch treffen sich die Mitarbeiter zur Belegschaftsversammlung.

Grevenbroich. Bei der insolventen Aluminum-Recyclingfirma AMR in Grevenbroich kommt am Mittwoch die 65-köpfige Belegschaft zu einer Betriebsversammlung mit dem Insolvenzverwalter Paul Fink zusammen. Das sagte der Düsseldorfer Rechtsanwalt Fink am Dienstag.

"Wir werden dann die Mitarbeiter über Sicherungsmaßnahmen informieren. Außerdem muss das auf dem Gelände gelagerte Material den Kunden zugeordnet werden, damit wir uns einen Überblick über die Situation verschaffen", sagt Fink.

Auf dem Gelände liegen Tonnen von nicht recyceltem Aluminium

Auf dem Gelände sollen sich Tonnen von Altmetall und Aluminium befinden, die noch nicht recycelt worden sind. "Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen alles dafür tun, um den Betrieb fortführen zu können", sagt der erfahrene Insolvenzverwalter. Aktuell ruht die Arbeit.

Man habe bereits mit Hydro als einem der größten Auftraggeber gesprochen. Allerdings wird aus dem Betrieb kaum Hilfe zu erwarten sein, denn bei Hydro wird die Produktion momentan auf Null zurück gefahren.

"Natürlich steht die Situation bei AMR im engen Verhältnis zur Entwicklung der Aluindustrie vor Ort", sagt Fink. Die Gehälter der Angestellten seien jedoch - zunächst bis Ende April - gesichert, da sie aus dem Insolvenzgeld bezahlt werden.

Überschattet wird die schwierige Situation bei AMR vom Tod eines Gesellschafters, der sich laut Rechtsanwalt Fink Mitte des Monats das Leben genommen hat.

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