140 Musiker werden Höhepunkte von Barber, Bernstein und Gershwin open Air präsentieren.

wza_1500x956_504349.jpeg
Am 6. Juni erklingen die Höhpunkte moderner amerikanischer Klassik vor dem Schloss Dyck.

Am 6. Juni erklingen die Höhpunkte moderner amerikanischer Klassik vor dem Schloss Dyck.

Archiv

Am 6. Juni erklingen die Höhpunkte moderner amerikanischer Klassik vor dem Schloss Dyck.

Grevenbroich. Über 300 Mal hat Allan Evans den Porgy aus Gershwins Oper "Porgy and Bess" gesungen - auf allen großen Opernbühnen Europas. Stefan Palm, seit Beginn der Schlosskonzerte auch deren musikalischen Leiter, wollte Evans für das Open-Air-Konzert am 20. Juni gewinnen - dass es klappte, ist einer gemeinsamen Wurzel zu verdanken: Denn Palm studierte wie Evans an der Juillard School in New York. Und das verbindet.

Das sechste Freiluftkonzert der Freunde und Förderer von Schloss Dyck sprengt alle bisherigen Grenzen: Erstmals spielt ein komplettes Orchester, es gibt neben den Sängern auch einen Chor und einen Kinderchor. "Unser Ziel war, die Höhepunkte amerikanischer Musik vorzustellen - das geht nicht in kleiner Besetzung", sagt Palm.

Und so werden sich am 6. Juni hinter der Bühne auf dem Orangerieparterre um die 140 Mitwirkende tummeln, um das aus Melodien von George Gershwin, Samuel Barber und Leonard Bernstein zusammengesetzte Programm zu gestalten. Titelgebend ist die Bess-Arie "Summertime" - im Konzert wird sie gleich in drei Varianten zu hören sein: als A-Capella-Version am Anfang sowie als Solo und als Frauenchor innerhalb des großen "Porgy and Bess"-Medleys.

Im zweiten Konzertteil sind dann Ausschnitte aus der West-Side-Story zu hören. Zwischendurch erinnern kleine, aber feine Musikstücke wie das Adagio für Streicher von Samuel Barber oder die von Palm am Flügel vorgetragene "Rhapsodie in Blue" an die kammermusikalischen Ursprünge der Konzertreihe.

Obwohl der Vorverkauf gerade erst begonnen hat, ist die Nachfrage nach den Karten schon groß. Und das stellt die Organisatoren vor ein Problem: Es gibt zwar 2000 Karten, aber nur 1000 feste Sitzplätze. Wer zuerst kommt, bekommt einen Sitzplatz, wer später anreist, sollte einen Klappstuhl mitbringen. Termin: 20. Juni, 20 Uhr, Einlass ab 18Uhr. Die Karten (30Euro) können bis zum 13. Mai telefonisch unter 02182/827 55 05 oder im Service-Center des Rhein-Kreises (Tel. 02131/9281000) vorbestellt werden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer