Bei einem Hagelschauer fiel die Umspannanlage in Elsen – vermutlich wegen eines Blitzeinschlages – aus.

In der Coens-Galerie wurden Läden zur Vorbeugung von Diebstählen geschlossen. Im Bild rechts ist das Schuhgeschäft CCC zu sehen. In den Laden dringt Licht von der Straße.
In der Coens-Galerie wurden Läden zur Vorbeugung von Diebstählen geschlossen. Im Bild rechts ist das Schuhgeschäft CCC zu sehen. In den Laden dringt Licht von der Straße.

In der Coens-Galerie wurden Läden zur Vorbeugung von Diebstählen geschlossen. Im Bild rechts ist das Schuhgeschäft CCC zu sehen. In den Laden dringt Licht von der Straße.

In der Coens-Galerie wurden Läden zur Vorbeugung von Diebstählen geschlossen. Im Bild rechts ist das Schuhgeschäft CCC zu sehen. In den Laden dringt Licht von der Straße.

Tillmanns, Bild 1 von 2

In der Coens-Galerie wurden Läden zur Vorbeugung von Diebstählen geschlossen. Im Bild rechts ist das Schuhgeschäft CCC zu sehen. In den Laden dringt Licht von der Straße.

Grevenbroich/Jüchen. Nach einem lauten Donnerschlag, dem ein kräftiger Hagelschauer folgte, fiel gestern Nachmittag um 13.40 Uhr in Teilen der Innenstadt, in vielen Grevenbroicher Stadtteilen und in Jüchen der Strom aus. An der Umspannanlage in Elsen, die einen großen Teil der Stadt mit Energie versorgt, war es zu einem Totalausfall gekommen. Ob ein Blitzeinschlag die Ursache war, wird vermutet. „Bestätigen können wir das aber nicht“, sagte Ursula Wolf-Reisdorf vom Versorger GWG am Spätnachmittag.

Auch Teile von Jüchen waren ohne Strom

Der Stromausfall dauerte 16 Minuten, danach hatten Mitarbeiter von GWG die Stromversorgung auf die Umspannanlage in Wevelinghoven umgeschaltet. In Teilen der Innenstadt ging wieder das Licht an, ebenso in Elsen, Orken, Neuenhausen, in der Südstadt, den übrigen südlichen Stadtteilen und in der Gemeinde Jüchen.

Aufgeregte Kunden, die die Geschäfte verlassen mussten und angespannte Gesichter bei den Verkäufern und Inhabern gab es kurz nach dem Stromausfall in der Fußgängerzone und in der Coens-Galerie. Dort funktionierte das Sicherheitskonzept für solche Fälle augenscheinlich prompt. Sicherheitsleute und sonstige Mitarbeiter der Galerie halfen den Geschäftsleuten dabei, die automatischen Eingangstüren per Hand zu schließen.

Wer zum Beispiel noch im DM- oder im Netto-Markt seine Einkaufswagen beladen hatte, musste alles stehen oder liegen lassen und den Laden sofort verlassen: eine gängige Praxis in allen Geschäften, um Diebstahl und Plünderei auszuschließen. Einige Läden schlossen gleich komplett, andere postierten Mitarbeiter zur Bewachung vor den Türen. Die Garage in der Coens-Galerie war zeitweise ebenfalls gesperrt.

Kreiskrankenhaus wurde dank Notstromaggregat versorgt

Im Kreiskrankenhaus wurde von dem großflächigen Stromausfall nichts bemerkt, wie Sprecherin Wiebke Heit bestätigte. Sie sagte: „Wir sind für solche Fälle mit einem Notstromaggregat ausgerüstet, auf das bei einem Ausfall sofort automatisch umgeschaltet wird.“

Auch bei der Feuerwehr in Grevenbroich sowie in Jüchen blieb alles ruhig. Nur Am Hammerwerk in Grevenbroich gab es einen Einsatz, um eine Person aus einem Fahrstuhl zu holen. Diese konnte aber schon befreit werden, bevor die Kräfte vor Ort waren. Außerdem löste ein Brandmelder fälschlicherweise aus und ein Bauzaun musste aufgerichtet und gesichert werden. Obwohl auch Ampeln ausfielen, meldete die Polizei keinerlei Unfälle.

Auch Teile von Jüchen waren von dem Stromausfall betroffen. Das Festnetztelefon lief aber im dortigen Rathaus auf so genannter USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) weiter, so dass sich viele Bürger bei der Gemeinde nach dem Grund für den Ausfall erkundigten.

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