Gelände für den 12,6 Millionen Euro Bau übergeben.

BLB-Leiter Hans-Gerd Böhme und Bürgermeister Axel Prumm (m.) schieben das Tor zum Finanzamtsgelände auf. Abbruchleiter Karl-Heinz Jäger guckt zu.
BLB-Leiter Hans-Gerd Böhme und Bürgermeister Axel Prumm (m.) schieben das Tor zum Finanzamtsgelände auf. Abbruchleiter Karl-Heinz Jäger guckt zu.

BLB-Leiter Hans-Gerd Böhme und Bürgermeister Axel Prumm (m.) schieben das Tor zum Finanzamtsgelände auf. Abbruchleiter Karl-Heinz Jäger guckt zu.

Tim in der Smitten

BLB-Leiter Hans-Gerd Böhme und Bürgermeister Axel Prumm (m.) schieben das Tor zum Finanzamtsgelände auf. Abbruchleiter Karl-Heinz Jäger guckt zu.

Grevenbroich. Über 10000 Tonnen Schutt mussten weggeräumt werden, bevor die Stadt am Donnerstag dem Bau und Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB) das Grundstück an der Merkatorstraße übergeben konnte. Dort stand bisher die insolventen Schlachterei Julius Kind GmbH, genannt Hammel Kind. Der BLB baut dort ein neues Finanzamt für 12,6 Millionen Euro. Erster Spatenstich soll Ende Juni sein.

236 Beschäftigte sollen in dem Finanzamt arbeiten

In das Amt sollen bis Ende 2010 die Beschäftigten der beiden Grevenbroicher Finanzämter und die Mitarbeiter des Finanzamtes NeussI einziehen. Insgesamt bietet das Finanzamt Platz für 236 Beschäftigte. Das Amt wird eine Kantine, einen großen Sitzungssaal und eine Hausmeisterwohnung haben.

"Probleme gab es beim Abriss des Fabrikgebäudes und des Einfamilienhauses auf dem Gelände nicht", sagt Karl-Heinz Jäger, Leiter der Abbrucharbeiten. Doch die Schuttberge, die beim Abbruch zusammen kamen, seien gewaltig gewesen. "Wir hatten allein zehn Tonnen Styropor - ein riesiger Berg, wenn man sich vorstellt, wie leicht das Material ist."

Die Abbruchkosten zahlt die Stadt. Dem Vernehmen nach seien das über 250000 Euro.

Der BLB wird 140 Parkplätze auf dem Gelände errichten - zu wenig, sagen die Anwohner. Die würden ja nicht mal für die Mitarbeiter reichen.

Bürgermeister Axel Prümm, der am Donnerstag das Grundstück an den BLB übergab, sagte, dass es bereits "ernsthafte Anfragen für die demnächst leerstehenden Finanzamtsgebäude gibt".

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