Anfang des kommenden Jahres soll das neue Werk erscheinen.

Anfang des kommenden Jahres soll das neue Werk erscheinen.
Friedrich Schmitz (l.) und Thomas Wolff stellten gestern das neue Halbjahresprogramm des Geschichtsvereins vor.

Friedrich Schmitz (l.) und Thomas Wolff stellten gestern das neue Halbjahresprogramm des Geschichtsvereins vor.

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Friedrich Schmitz (l.) und Thomas Wolff stellten gestern das neue Halbjahresprogramm des Geschichtsvereins vor.

Grevenbroich. Vor zehn Jahren hat der Historiker Professor Hans-Georg Kirchhoff ein Buch zur Stadtgeschichte veröffentlicht, das großen Absatz gefunden hat und 2013 in einer überarbeiteten Neuauflage erschien. Bald soll es eine Fortsetzung geben. Achim Kühnel, Vorstandsmitglied des Geschichtsvereins, bearbeitet zurzeit die Texte des schwer erkrankten Historikers, der sich mit dem Grevenbroicher Zeitgeschehen von den Anfängen des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg beschäftigt hat. Ob das Buch noch in diesem Jahr herausgegeben werden kann, steht noch nicht fest. „Vermutlich wird es erst Anfang 2018 erscheinen“, sagt Friedrich Schmitz, Vorsitzender des Geschichtsvereins.

Verein plant in den kommenden Monaten verschiedene Vorträge

Um die Wartezeit etwas zu überbrücken und die Grevenbroicher mit Neuigkeiten aus der Stadtgeschichte zu versorgen, plant der Verein in den nächsten Monaten wieder interessante Vorträge. Der erste findet bereits morgen, 9. Februar, ab 20 Uhr, in der Villa Erckens statt. Stadtarchivar Thomas Wolff wird dort zu einer historischen Bilderreise in die Zeit um 1900 einladen. „Damals entstanden Bauten, die auch heute noch stadtprägend sind“, sagt Wolff : „Etwa der Wasserturm, das Amtsgericht oder das Haus Portz.“ Mit 40 alten Bildern, zum Teil noch nicht veröffentlicht, will er zu einer Reise in die Gründerzeit Grevenbroichs einladen.

Wie die Konfessionen im Allgemeinen und insbesondere im Rheinland entstanden, daran erinnert der Meerbuscher Historiker Mike Kunze am 9. März. Er hat einen Vortrag unter dem Motto „Luthers Erbe“ vorbereitet. Im „Glaubens-Raum“ des Museums wird zudem in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband am 6. April der Film „Hauptsache kein Schwein – Koscher und halal leben im Rheinland“ präsentiert. Neue Erkenntnisse zur Geschichte der Reichsherrschaft Elsen des Deutschen Ordens verspricht ein Vortrag, den die Forscherin Cornelia Schulte am 11. Mai an historischer Stelle halten wird, nämlich in der Zehntscheune.

Das Halbjahres-Programm wird am 8. Juni beendet. Dann wird Achim Kühnel zu einem besonderen Stadtrundgang einladen. Unter dem Motto „Grevenbroich im Mittelalter“ führt er Interessierte zu den ältesten Stätten der Stadt. „Eine frühe Anmeldung lohnt sich“, sagt Friedrich Schmitz. Bei der Erstauflage im vergangenen Sommer war die Stadtführung mit 60 Teilnehmern restlos ausgebucht.

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