27 Gastronomen zeigten ihre Gerichte in der Stadthalle.

Messe
Bürgermeister Herbert Napp (r.) probiert frische Trüffel.

Bürgermeister Herbert Napp (r.) probiert frische Trüffel.

woi

Bürgermeister Herbert Napp (r.) probiert frische Trüffel.

Neuss. Ob Fischsuppe oder Salat – „bei uns wird alles geteilt, damit wir viel probieren können“, sagt Stefan Leufen (73). Zusammen mit seiner Frau Karin (71) ist er sich einig: „Der Genießertreff wird von Jahr zu Jahr besser.“ Seit fast zehn Jahren besuchen die beiden Kaarster die kulinarische Leistungsschau in Neuss. „Wichtig ist, dass es nicht so voll ist und viel Personal da ist , um die gebrauchten Teller schnell wegzuräumen. Das ist diesmal der Fall.“

1000 Besucher schlemmten sich durch die herzhaften und süßen Speisen der 27 Gastronomen. Wie in den Vorjahren war der Genießertreff ausverkauft. Die Gäste kommen überwiegend aus der Region, wie eine Stichprobe ergeben hat. „40 Prozent sind aus Neuss, 30 Prozent aus den übrigen Städten des Rhein-Kreises“, berichtet Peter Rebig, Geschäftsführer von Neuss Marketing, das den Abend mit Unterstützung des Dorint-Hotels organisiert. „Für mich war die Eintrittskarte ein Weihnachtsgeschenk“, erzählt Anne Kremer. Mit ihren Eltern Susanne (50) und Achim (54) ist die Grevenbroicherin zum zweiten Mal dabei. „Die Trüffeln von Saitta sind super“, schwärmt die 20-Jährige.

Die Geschäftsleute kommen auch, um sich auszutauschen

Thomas Coenen (46) ist zum ersten Mal auf dem Genießertreff vertreten. Im Oktober hat er sein Geschäft an der Neustraße eröffnet und bietet bei dem Schlemmerabend Käsesorten wie Morbier, Cashel Blue und Farmhouse Cheddar an. Und als Besonderheit einen Ulivio. „Der reift in einem Tonkrug mit Oliven“, erklärt er. 70 Kilo Käse hat er mitgebracht. „Den Gästen gefällt die Auswahl.“ Auch für die Gastronomen untereinander ist der Genießertreff ein willkommener Ort, um sich auszutauschen. „Vor und hinter der Theke wird viel erzählt“, weiß Rebig. „Man redet über Ausbildung, Nachwuchs und den Mindestlohn.“ Und herrsche sonst Konkurrenz, sei der Abend geprägt von kollegialem Miteinander. Peter Gentemann (45) ist vor kurzem nach Neuss gezogen und kannte den Genießertreff vorher nicht. „Es ist eine sehr gute Idee, auf geballtem Raum so viele kulinarische Highlights zu präsentieren“, lobt er.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer