Das Feuer war in der Wohnung der Neusserin im zwölften Stock ausgebrochen. Sie konnte sich nicht retten.

Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte vor Ort. Der Rauch, der aus der Wohnung im zwölften Stockwerk drang, war deutlich zu sehen. Anwohner wurden in einem Linienbus der Stadtwerke betreut.
Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte vor Ort. Der Rauch, der aus der Wohnung im zwölften Stockwerk drang, war deutlich zu sehen. Anwohner wurden in einem Linienbus der Stadtwerke betreut.

Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte vor Ort. Der Rauch, der aus der Wohnung im zwölften Stockwerk drang, war deutlich zu sehen. Anwohner wurden in einem Linienbus der Stadtwerke betreut.

Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte vor Ort. Der Rauch, der aus der Wohnung im zwölften Stockwerk drang, war deutlich zu sehen. Anwohner wurden in einem Linienbus der Stadtwerke betreut.

Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte vor Ort. Der Rauch, der aus der Wohnung im zwölften Stockwerk drang, war deutlich zu sehen. Anwohner wurden in einem Linienbus der Stadtwerke betreut.

Bothe, Bild 1 von 3

Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte vor Ort. Der Rauch, der aus der Wohnung im zwölften Stockwerk drang, war deutlich zu sehen. Anwohner wurden in einem Linienbus der Stadtwerke betreut.

Neuss. Eine 57 Jahre alte Neusserin ist in der Nacht zu gestern bei einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus an der Görlitzer Straße 2 ums Leben gekommen. Die Frau war offenbar um kurz nach 3 Uhr noch vom ausgelösten Brandmelder in ihrer Wohnung geweckt worden und hatte den Hausnotrufdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) kontaktiert. Dieser leitete den Notruf umgehend an die Leitstelle des Kreises weiter, die Feuerwehr rückte daraufhin mit allen verfügbaren Kräften aus.

Das Haus wurde teilweise evakuiert

Für die Frau, die in einer Wohnung im zwölften Obergeschoss wohnte, kam jedoch jede Hilfe zu spät. Aufgrund einer Erkrankung war sie laut Polizei körperlich derart beeinträchtigt, dass sie es nicht schaffte, die Wohnung aus eigener Kraft zu verlassen. Die Rettungskräfte fanden die Frau leblos vor, der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.

Schon die Suche nach der Frau gestaltete sich schwierig. Die Wohnung war tiefschwarz verraucht. „Es herrschten dort extrem schlechte Sichtbedingungen“, erklärt Feuerwehr-Einsatzleiter Dirk Diederichs. Nach der Bergung der Frau wurde der Brand rasch gelöscht.

„Es bestand keine Gefahr, dass die Flammen auf angrenzende Wohnungen übergreifen“, sagt Diederichs. Dennoch wurde das Haus, in dem rund 300 Menschen wohnen, teilweise evakuiert. Bewohner der Nachbarwohnungen wurden in einem Linienbus der Stadtwerke untergebracht und mit Getränken versorgt.

Schon vorher hatte es Brände in dem Hochhaus gegeben

Es ist nicht das erste Mal, dass die Feuerwehr zu einem Feuer an die Görlitzer Straße 2 ausrückt. 2011 gab es neun Leichtverletzte bei einem Wohnungsbrand im zehnten Stock, 2003 war es beinahe zu einer Katastrophe gekommen, als mehrere Bewohner vor einem Wohnungsbrand in der 14. Etage auf das Hochhaus-Dach flüchteten und, da ihnen der Rettungsweg versperrt war, damit drohten zu springen. Sie wurden in einer dramatischen Aktion gerettet. Die Feuerwehr hatte daraufhin auf den Einbau besserer Brandschutzanlagen gedrängt. 2008 wurde eine Überdruckbelüftungsanlage eingebaut, die das Treppenhaus und damit die Fluchtwege im Falle eines Feuers rauchfrei halten soll.

Mit dem Brandschutz im Hochhaus ist die Feuerwehr inzwischen zufrieden. Bei der letzten sogenannten Brandverhütungsschau im September 2015 sind laut Dirk Diederichs keine wesentlichen Mängel festgestellt worden.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Ursache des Wohnungsbrandes aufgenommen. Nach derzeitigem Stand gehen die Beamten davon aus, dass das Feuer im Schlafzimmer entstand.

„Ein Fremdverschulden schließen wir momentan aus“, sagt Polizeisprecherin Diane Drawe. Vielmehr dürfte der Brand durch fahrlässigen Umgang mit entzündlichen Gegenständen – womöglich durch eine Kerze oder Zigarette – ausgelöst worden sein.

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