Zahlreiche Besucher folgten am Wochenende der Einladung des Aero-Clubs.

Viele Gäste nutzten die Gelegenheit und buchten einen Rundflug mit dem Gyro-Copter.
Viele Gäste nutzten die Gelegenheit und buchten einen Rundflug mit dem Gyro-Copter.

Viele Gäste nutzten die Gelegenheit und buchten einen Rundflug mit dem Gyro-Copter.

Dietmar Wilhelm

Viele Gäste nutzten die Gelegenheit und buchten einen Rundflug mit dem Gyro-Copter.

Grevenbroich. Die Gustorfer Höhe im Schatten der Kraftwerkstürme ist nicht nur bei Segelfliegern seit Jahren ein Begriff. Auch viele Grevenbroicher Gäste, die mit dem Flugsport nichts zu tun haben, kennen den Platz - und wenn der Aero-Club Grevenbroich-Neuss am zweiten September-Wochenende zum Flugplatzfest einlädt, wird es voll im Elsbachtal.

Wegen des Wetters mussten die Veranstalter Flüge absagen

Auch in diesem Jahr strömten die Besucher zahlreich zum 15. Flugplatzfest. Herrschte am Samstag noch tolles Flugwetter mit einer berauschenden Fernsicht, trübten am Sonntag die Wolken den Himmel, so dass einige Flüge abgesagt werden mussten. Peter Machert (49), Pilot und Besitzer einer Cessna: "Da riskieren wir nichts. Wir fliegen auf Sicht und wenn wir keine Sicht haben, bleiben wir am Boden."

Das Wetter trübte die Stimmung jedoch keineswegs. Am Samstag waren insgesamt mehr als 60 Starts zu verzeichnen, nicht wenige Gäste nutzen die Gelegenheit zu einem Rundflug über Grevenbroich. Besonders beliebt ist seit Jahren der Gyro-Copter. Das Fluggerät erinnert an einen Hubschrauber. Der Gyro-Copter hat einen Rotor, der das Gefährt in der Waagerechten und der richtigen Richtung hält. Den Antrieb erhält der Copter durch den Heckrotor.

Das Luftfahrzeug ist offen, wer damit fliegen will, muss einen dicken Wärmeschutzanzug tragen. "Das ist ganz schön kalt da oben, ich war froh, dass ich den Anzug anhatte. Aber der Flug ist grandios", berichtete Benny Klein (17), der von seiner Mutter einen Rundflug zum Geburtstag spendiert bekommen hatte. Die Modellflugabteilung wartete mit einem Simulator auf. Hier konnten sich auch Kinder im Fliegen versuchen.

Eugen Schaal aus Paderborn zeigte Segelkunstflug vom Feinsten. Damit die Zuschauer die Figuren in mehr als 1000 Meter Höhe erkennen können, waren Rauchpatronen an den Tragflächen des Segelfliegers montiert. Für ein Highlight sorgte erneut die Tante Ju, die sich an beiden Tagen mehrfach durch Überflüge präsentierte. Vor einigen Jahren konnte der alte Flieger in Grevenbroich noch landen, leider lassen das neue Sicherheitsbestimmungen nicht mehr zu. Stimmung machte die über Grevenbroich hinaus bekannte Band Stixx, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum feiert und seit der Gründung Gast in Gustorf ist.

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