Simon Rodenkirchen und Valentin Gongoll planen ein Event für 5000 Besucher mit 14 DJs.

Simon Rodenkirchen und Valentin Gongoll planen ein Event für 5000 Besucher mit 14 DJs.
Simon Rodenkirchen (l.) und Valentin Gongoll planen ein großes Festival mit 5000 Besuchern.

Simon Rodenkirchen (l.) und Valentin Gongoll planen ein großes Festival mit 5000 Besuchern.

Salzburg

Simon Rodenkirchen (l.) und Valentin Gongoll planen ein großes Festival mit 5000 Besuchern.

Dormagen. Dass zwischen dem Straberger See und dem Gelände der Zuckerfabrik an der Europastraße einige Kilometer liegen, stört Valentin Gongoll und Simon Rodenkirchen nicht. „Der Name Strabi-Festival“ ist schon eingeführt und eine Marke, den behalten wir“, sagen die beiden 20-Jährigen. Sie planen Großes in Dormagen: Ein Jahr nach dem Erfolg ihrer Festival-Premiere am „Strabi“, wo 900 junge Leute eine tolle Party feierten, legen die beiden jungen Männer nach.

Vorverkauf online und in der City-Buchhandlung

Am 20. August sollen 5000 Besucher auf dem riesigen Areal der ehemaligen Zuckerfabrik feiern, wenn Top-DJs Electronic-Dance-Music auflegen. Morgen startet ab 17 Uhr der Online-Vorverkauf, ab 9. Mai auch in der City-Buchhandlung (Preis 24,90 Euro). Im privaten Rahmen sind vorab schon 550 Tickets verkauft worden.

Es ist eine kleine Sensation, dass ein solches Festival auf diesem Gelände überhaupt stattfinden kann, das der Edeka-Immobilien-Gruppe gehört, die dort ein Fachmarktzentrum errichten will. Die Chancen, die Erlaubnis für eine solche Veranstaltung zu erhalten, sind eher gering. „Wir haben dies Bürgermeister Erik Lierenfeld zu verdanken“, sagen Gongoll und Rodenkirchen. „Ohne dessen Vermittlung wäre dies nicht möglich gewesen.“

Warum gibt es keine zweite Auflage des „Strabi-Festival“ am See? „Wir haben uns mit den Wakebeach-Verantwortlichen nicht auf die Bedingungen einigen können“, sagt Simon Rodenkirchen. Jetzt also am Rand der Innenstadt.

Weil das Areal mit rund 124 000 Quadratmetern viel zu groß für ein solches Festival ist, wird eine Fläche von etwa 30 000 bis 40 000 Quadratmetern mit einem 1,5 Kilometer langen Bauzaun eingezäunt. Dort werden eine Haupt- sowie eine Nebenbühne aufgebaut, auf denen DJs zum einen Electronic-Dance-Music in Richtung Charts und Mainstream auflegen, auf der kleineren Bühne Techno und Deephouse. „Wir haben einen Toningenieur dabei, der dafür sorgt, dass die Lärmbelästigung in Richtung City möglichst gering sein wird“, sagt Gongoll. Das Festival beginnt um 12 Uhr und wird entsprechend der Auflage des städtischen Ordnungsamtes um 23 Uhr enden.

Die beiden jungen Männer, die am Norbert-Gymnasium ihr Abitur machten und heute Medien- und Eventmanagement studieren, investieren 150 000 Euro in das Projekt. Der Personalaufwand ist immens, rund 150 Mitarbeiter werden für alle Bereiche benötigt. Musikalisch wollen sie den 5000 Besuchern „Feinkost“ in diesem Musiksegment bieten. 14 DJs werden während der elf Stunden auflegen.

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