Basketballer gewinnen Derby in Düsseldorf mit 103:87.

Grevenbroich. Jetzt kann Münster kommen! Vor dem Halbfinale im WBV-Pokal am Mittwoch (19.30 Uhr) in heimischer Sporthalle am Torfstecherweg in Gustorf haben die Regionalliga-Basketballer der NEW’ Elephants kräftig Werbung in eigener Sache gemacht. Im Derby bei den Giants Düsseldorf feierten die Grevenbroicher am Samstag ein Schützenfest und gewannen mit 103:87 (49:40).

Die Grevenbroicher hatten eine sehr hohe Trefferquote

87 Punkte für den Gegner – „damit verlierst du auswärts normalerweise“, stellte Chefcoach und Manager Hartmut Oehmen schmunzelnd fest. Nicht so die Schlossstädter. „Unsere Trefferquote war halt unfassbar gut“, sagte Oehmen. Konkret: 75 Prozent bei den Freiwürfen, 58 Prozent bei den Zwei-Punkte-Würfen und 47 Prozent bei den Drei-Punkte-Würfen.

Dabei hatten sich die akut vom Abstieg bedrohten Giants noch vor dem Match mit den Kroaten Milan Kolovrat und Tomislav Rados verstärkt. In der Addition ergaben das für Oehmen „sechs Imports, die zwar alle das gleiche Trikot tragen, aber eigentlich fünf Ich-AG’s sind. Viel individuelle Qualität, aber halt keine Mannschaft.“

Oehmens Hauptforderung vor Spielbeginn war darum klar: „Wir wollten unterm Korb das Spiel entscheiden, denn außer Smith geht bei denen keiner zum Rebound.“ Ganz anders die Elephants, die das Duell an den Brettern klar mit 48:22 zu ihren Gunsten entschieden. Mitten drin dabei Nico Zimmermann und Terrence Williams, die jeweils nicht nur 20 Punkte erzielten, sondern sich auch gegen die körperlich deutlich überlegenen Dijon Smith (2,03 Meter) und Milan Kolovrat (2,07) zu behaupten wussten. Weil sich zudem Dainius Zvinklys (23) und Farid Sadek (15) in Schusslaune zeigten, konnten sich die Gäste den Ausfall ihres Super-Shooters Marko Boksic (28 Prozent Wurfquote) leisten.

Oehmen war begeistert: „Das war richtig gut. Mit dieser Intensität konnte Düsseldorf nicht mithalten.“ Extrem wichtig fand er zudem, „dass es uns gelungen ist, Münster raus aus den Köpfen zu halten. Wären wir nur mit 80 Prozent ins Spiel gegangen, hätten wir verloren. Düsseldorf hat sehr körperbetont gespielt.“

Pokalgegner Münster verlor seine Generalprobe

Gar nicht in den Kram passte den Elephants allerdings die 75:83-Niederlage der Baskets Münster beim Kellerkind SV Hagen-Haspe. Damit sind sie nämlich endgültig raus aus dem Aufstiegsrennen und können sich auf den WBV-Pokal konzentrieren. Im zweiten Halbfinale empfängt die SG BG Bonn-Meckenheimer TuS die Ballers Ibbenbüren.

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