Der Basketball-Regionalligist tritt heute bei ART/Giants Düsseldorf an.

Mitch Penner überzeugte bei seinem Debüt für die Elephants. Trotzdem könnte er morgen erst einmal auf der Bank sitzen.
Mitch Penner überzeugte bei seinem Debüt für die Elephants. Trotzdem könnte er morgen erst einmal auf der Bank sitzen.

Mitch Penner überzeugte bei seinem Debüt für die Elephants. Trotzdem könnte er morgen erst einmal auf der Bank sitzen.

Lothar Berns

Mitch Penner überzeugte bei seinem Debüt für die Elephants. Trotzdem könnte er morgen erst einmal auf der Bank sitzen.

Grevenbroich. Wohl keine Mannschaft in der Basketball-Regionalliga West ist so schwer einzuschätzen wie die ART/Giants Düsseldorf. Für Hartmut Oehmen, mit den NEW Elephants heute Abend (19 Uhr) in der neuen Dreifachhalle des Comenius-Gymnasiums an der Lütticher Straße in Oberkassel zu Gast, steht eigentlich nur eins fest: „Wenn wir gemeinsam mit Salzkotten die positiven Überraschungen der Saison sind, dann ist Düsseldorf mit Herten die Negativ-Überraschung.“

Mit schon acht Niederlagen auf dem Konto ist der mit großen Ambitionen ins Jahr gestartete Fusionsverein längst raus aus dem Aufstiegsgeschäft, müsste sich bei wirklichem Druck der Kellerkinder Hagen-Haspe und Bielefeld allmählich sogar mit dem Thema Abstieg beschäftigen. Und trotzdem spricht Grevenbroichs Trainer Oehmen in der Vorschau von einem „ganz, ganz schwierigen Spiel. Wir haben vor den Giants einen Heidenrespekt.“

Die Düsseldorfer versuchen es oft mit Drei-Punkte-Würfen

Denn unabhängig von ihrer schwachen Bilanz stehen in der Truppe von Coach Robert Shepherd erstklassige Basketballer. „Das ist eine Mannschaft mit viel individueller Klasse“, bestätigt Oehmen und steigt umgehend in die Analyse ein: „Was denen fehlt, ist ein Konzept. Die haben die Konzeption eines Handball-Teams – ganz nach dem Motto: Wir stehen am Kreis und gucken, wer als nächster Spieler den Dreier abfeuert.“ Die Herren Lewis (8,6), Kleiza (5,8), Goolsby (4,2) und Dohmen (3,0) gönnen sich pro Spiel von jenseits der Drei-Punkte-Linie im Schnitt knapp 22 Würfe, bei den Elephants kommt die Top Vier der Distanzschützen gerade mal auf zwölf.

Das Problem für jeden Gegner: „Wenn die heißlaufen, kannst du in deren Kugelhagel ganz leicht untergehen. Darum traue ich denen an jedem Spieltag alles zu“, so Oehmen.

Oehmen hat die Matchups schon im Kopf: Femi Oladipo fällt die heikle Aufgabe zu, Dainius Zvinklys (15,2 Punkte im Schnitt) in Schach zu halten. Den nach einem Karriereknick in Grevenbroich wieder auf die Beine gebrachten Litauer hätte Oehmen immer noch gerne in seinem Team: „Er ist einer meiner Lieblingsspieler.“ Um Jeremy Lewis, mit durchschnittlich 17,9 Punkten Topscorer der Giants, wird sich Farid Sadek kümmern. Marko Boksic soll den Litauer Paulius Kleiza kontrollieren. Lukas Kazlauskas spielt gegen Alex Goolsby. Basti Becker ist anschlagen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer