Neuss und Dormagen entwickeln gemeinsam.

Gewerbegebiet
Die Verwaltungsvorstände aus Neuss und Dormagen schlossen die Vereinbarung zur Entwicklung des Gewerbegebiets.

Die Verwaltungsvorstände aus Neuss und Dormagen schlossen die Vereinbarung zur Entwicklung des Gewerbegebiets.

Stadt

Die Verwaltungsvorstände aus Neuss und Dormagen schlossen die Vereinbarung zur Entwicklung des Gewerbegebiets.

Neuss/Dormagen. Neuss und Dormagen sind sich einig: In einer gemeinsamen Sitzung beschlossen die Verwaltungsvorstände der Städte jetzt den Abschluss einer Rahmenvereinbarung über das interkommunale Gewerbegebiet am Silbersee. Darin erklären die Nachbarn ihre Absicht, miteinander das gemeindeübergreifende Gewerbe- und Industrieareal zu entwickeln.

Dritter Partner ist die RWE Power AG, der mehr als die Hälfte der Fläche gehört. Sie will die Rahmenvereinbarung ebenfalls unterzeichnen und ihre Bereiche dann eigenständig vermarkten.

„Der Bedarf an weiteren Gewerbeflächen ist sowohl in Neuss als auch in Dormagen enorm“, erklärte der Neusser Bürgermeister Herbert Napp bei dem Arbeitstreffen im Dormagener Rathaus. Das Gebiet am Silbersee habe den besonderen Vorteil, dass es nicht nur über die Straße, sondern auch über den Containerhafen in Stürzelberg und die Industriebahn erreichbar sei, ergänzte Dormagens Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann.

Bereits im vorigen Jahr hat RWE ein so genanntes „Flora-Fauna-Habitat-Gutachten“ in Auftrag gegeben, das die Verwirklichung des Gewerbegebiets unter Umweltgesichtspunkten prüft. Bis Ende März sollen die Ergebnisse vorliegen. Im Anschluss daran will RWE eine Machbarkeitsstudie unter wirtschaftlichen Aspekten erstellen lassen. „Darin wird es um Erschließungskosten, die mögliche Verkehrsanbindung und konkrete Vermarktungschancen gehen“, erläuterte Hoffmann.

Die zuständige Regionalplanungsbehörde bei der Bezirksregierung Düsseldorf halte den Standort grundsätzlich für gut geeignet, hieß es von den Sitzungsteilnehmern. Zuvor war das zunächst geplante Gewerbegebiet „Westlich der A 57“ in Dormagen abgelehnt worden. Red

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