Kreiskrankenhaus: Die geburtshilfliche Abteilung und der Kreißsaal sind für 1,2 Millionen Euro umgebaut worden.

Schwangerschaft, Entbindung und die erste Zeit mit dem Neugeborenen sind tief berührende Ereignisse. Die neue geburtshilfliche Abteilung will hohe medizinische Standards mit den Bedürfnissen werdender Eltern verbinden.
Schwangerschaft, Entbindung und die erste Zeit mit dem Neugeborenen sind tief berührende Ereignisse. Die neue geburtshilfliche Abteilung will hohe medizinische Standards mit den Bedürfnissen werdender Eltern verbinden.

Schwangerschaft, Entbindung und die erste Zeit mit dem Neugeborenen sind tief berührende Ereignisse. Die neue geburtshilfliche Abteilung will hohe medizinische Standards mit den Bedürfnissen werdender Eltern verbinden.

Die offizielle Eröffnung in der Frauenklinik war am Montag Männersache: Krankenhausausschuss-Vorsitzender Christian Will, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Chefarzt Karl-Günter Noé und Krankenhausdirektor Hubert Retzsch (v.l.).

dpa/Büntig, Bild 1 von 2

Schwangerschaft, Entbindung und die erste Zeit mit dem Neugeborenen sind tief berührende Ereignisse. Die neue geburtshilfliche Abteilung will hohe medizinische Standards mit den Bedürfnissen werdender Eltern verbinden.

Dormagen. In nur sechs Monaten Bauzeit wurde die Geburtshilfe- Abteilung des Kreiskrankenhauses in Dormagen um- und ausgebaut. Entstanden ist eine freundliche und an den Bedürfnissen von Mutter und Kind angepasste Umgebung, die mit vielen Neuerungen aufwartet. Gestern wurde die Abteilung durch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke offiziell eingeweiht.

1700 Quadratmeter Gesamtfläche wurden neu gestaltet, wobei die Kosten durch den Einsatz krankenhauseigener Handwerker begrenzt werden konnten. "Wir haben den Umbau während des normalen Klinikbetriebes vorgenommen, da wurde es natürlich manchmal eng", berichtet der Technische Leiter der Klinik, Stefan Verbücheln.

Gestört wurden die Wöchnerinnen aber nicht, da der Betrieb der Station ausgelagert war. Die vom Kreis als Träger der Klinik investierten 1,25 Millionen Euro seien eine Investition in die Zukunft, betonte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

Mit dem Ausbau der Station 1B und dem Umbau des Kreißsaals seien die Voraussetzungen für steigende Entbindungszahlen geschaffen, denn im Wettbewerb um die Gunst der werdenden Mütter spiele das Wohlfühlklima einer Entbindungsstation eine immer größere Rolle: "Werdende Eltern dürfen eine einfühlsame Betreuung in einem angenehmen Ambiente erwarten", meinte Petrauschke.

Sicherheit und Wohlfühlen stehen an erster Stelle

Wohlfühlen können sich junge Familien jetzt von der ersten Sekunde an. Mit viel Liebe zum Detail und einem harmonischen Farbkonzept schaffen die neuen Räumlichkeiten eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Wohlbefindens.

Schon die Gänge scheinen die Patienten zu begrüßen, große Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen lachende Kinder und schmücken die gelben und orangefarbenen Wände. Die Farbgestaltung wurde nach psychologischen Gesichtspunkten durchgeführt und dient zudem auch der einfacheren Orientierung auf der Station.

Neben den dekorativen Details wurde auch die Sicherheit erhöht: Eine Kamera überwacht die Säuglinge und eine neue Brandmeldeanlage wurde auch gleich eingebaut. Durch die Öffnung des Schwesternbereichs wurde die Patientennähe erhöht.

Besonders stolz ist Dr. Karl Günter Noé, Chefarzt der Frauenklinik, über die Neuerungen im Kreißsaal, wo jetzt auch eine hochmoderne Geburtswanne, die bereits eifrig genutzt wird, vorhanden ist. Die Gebärwanne für 17300 Euro ermöglicht Unterwassergeburten.

Die Krankenhausleitung geht davon aus, dass mit dem Umbau die Zahl der Entbindungen von derzeit 500 pro Jahr auf etwa 600 Geburten steigen wird, da das Einzugsgebiet der Klinik bis in den Kölner Norden und den Rhein-Erft-Kreis reicht. 15 Ärzte arbeiten in der Frauenklinik.

Im Mai werden auch die letzten Arbeiten in der Abteilung fertig sein. Denn neben dem Multifunktionsraum, in dem künftig auch Geburtsvorbereitungskurse durchgeführt werden, soll dann auch das Vaterzimmer sowie das neue Stillcafe "Café Mama" den Betrieb aufnehmen.

 

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