Turbulente Komödie „Die Nervensäge“ im BvA-Gymnasium.

Rangelei um ein Hotelzimmer: eine Szene in dem Theaterstück „Die Nervensäge“.
Rangelei um ein Hotelzimmer: eine Szene in dem Theaterstück „Die Nervensäge“.

Rangelei um ein Hotelzimmer: eine Szene in dem Theaterstück „Die Nervensäge“.

RLT

Rangelei um ein Hotelzimmer: eine Szene in dem Theaterstück „Die Nervensäge“.

Dormagen. Wie soll ein Auftragskiller seinen Job machen, wenn er ständig gestört wird? Diese heikle Frage steht im Mittelpunkt der turbulenten Komödie "Die Nervensäge", die das Rheinische Landestheater Neuss am Freitag um 20Uhr in der Aula des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums an der Haberlandstraße 14 aufführt.

Als "Die Filzlaus" war das Stück schon in Kino ein Erfolg

Das Stück, das unter dem Titel "Die Filzlaus" zu einem Kinoerfolg geworden ist, garantiert einen vergnüglichen Abend. Zum Inhalt: Um vier Uhr kommt die Wagenkolonne mit dem prominenten Politiker an dem Hotel vorbei, in dem Auftragskiller Ralph eingecheckt hat. Von seinem Zimmer aus hat er eine perfekte Aussicht auf die Straße unter ihm.

Doch Ralph bleibt nicht ungestört: Erst will ihm der Hotelpage eine Horde Fotografen aufs Zimmer schicken, die ihrerseits auf der Suche nach dem perfekten Schnappschuss sind. Dann klemmt die Jalousie, und zu allem Überfluss hat die Rezeption das Zimmer versehentlich auch noch doppelt vermietet.

So steht der unglücklich verheiratete Franz auf der Matte, der dort seine Frau zu einer letzten Aussprache erwartet. Er ist ein echtes Nervenbündel, der im steten Wechsel mit Selbstmord und der Polizei droht. Beide Formen der Aufmerksamkeit kann ein Killer naturgemäß nicht brauchen, und so bemüht er sich, die Angelegenheiten von Franz soweit zu regeln, dass er in Ruhe seinen Auftrag erfüllen kann.

Doch das geht schief: Ralph wird vom eifersüchtigen neuen Liebhaber mit Franz verwechselt und niedergeschlagen, während Franz selbst unterdessen versucht, sich an einer Wasserleitung aufzuhängen und dabei den Boiler von der Wand reißt. Während das Bad voll Wasser läuft und der Hotelpage eifrig versucht, Franz vor weiteren Selbstmordversuchen zu bewahren, rückt die Zeit unbarmherzig voran…

Karten für das Stück sind zum Preis von 15,40 und 8,80 Euro (ermäßigt) in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 und in der Buchhandlung Seitenweise, Kölner Straße 149, erhältlich. Karten gibt’s auch im Kulturbüro 202133-257338.

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