SPD benennt zum zweiten Mal einen Bürgermeisterkandidaten.

Bürgermeister Heinz Hilgers gratuliert Kandidat Gerd Trzeszkowski zum deutlichen Votum der SPD-Mitglieder.
Bürgermeister Heinz Hilgers gratuliert Kandidat Gerd Trzeszkowski zum deutlichen Votum der SPD-Mitglieder.

Bürgermeister Heinz Hilgers gratuliert Kandidat Gerd Trzeszkowski zum deutlichen Votum der SPD-Mitglieder.

Uli Engers

Bürgermeister Heinz Hilgers gratuliert Kandidat Gerd Trzeszkowski zum deutlichen Votum der SPD-Mitglieder.

Dormagen. Einstimmig haben gestern Abend die 91 SPD-Mitglieder Gerd Trzeszkowski im Haus für Horrem zu ihrem Bürgermeisterkandidaten gewählt. "Dass wir uns noch mal erneut zu einer außerordentlichen Sitzung treffen, haben wir uns im November nicht vorgestellt", sagte SPD-Stadtverbandsvorsitzende Regina Nawrot. Denn Bürgermeister Heinz Hilgers hatte nur wenige Wochen nach seiner Kandidatenwahl bekannt geben, aus gesundheitlichen Gründen doch nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen.

"Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Aber man hat nur ein Leben. ich bin froh, dass wir jetzt einen tollen Kandidaten gefunden haben. Er bietet ein ausgezeichnetes Kontrastprogramm zur CDU", lobte Hilgers. Der Stadtchef betonte, dass Trzeszkowski als Fachbereichsleiter für Schulen, Kinder, Familien und Senioren und als Chef der Sozialdienst gGmbH über 270 Mitarbeiter anvertraut sind.

Zudem werde er als kompetenter Berater von allen politischen Parteien in der Stadt sowie seine Meinung auf Bundes- und Landesebene geschätzt. "Es wäre gut für Dormagen, wenn Du Bürgermeister für unsere Stadt wirst", warb Hilgers für Trzeszkowski.

Der nutzte die Möglichkeit, sich den SPD-Mitgliedern erst einmal vorzustellen. "Es geht mir um die Fortsetzung der guten Arbeit von Rat und Verwaltung der vergangenen fünf Jahre, um die weitere positive Entwicklung Dormagens, an der ich jetzt schon seit 25 Jahren verantwortlich in unterschiedlichen Funktionen mitarbeite", betonte der 57-Jährige.

Er wolle sich dafür einsetzen, dass die Finanz- und Organisationsstrukturen des Konzerns Stadt weiterhin möglichst krisenfest angepasst werden. "Wirtschaft und Arbeit müssen zukünftig auch weiterhin die zentralen Aufgabenbereiche sein." Zudem wolle er sich für Kinder- und Familienfreundlichkeit einsetzen und ein Seniorennetzwerk nach dem Beispiel andere Städte knüpfen.

Die komplette Rede und weitere Informationen zum SPD-Kandidaten gibt es im Internet.

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