Der Hauptausschuss beschloss eine neue Richtlinie. Familien, die auf städtischem Grund bauen, erhalten einen Zuschuss.

Der städtische Zuschuss beträgt bei einem Haus 10000 Euro plus 3000 Euro für jedes Kind.
Der städtische Zuschuss beträgt bei einem Haus 10000 Euro plus 3000 Euro für jedes Kind.

Der städtische Zuschuss beträgt bei einem Haus 10000 Euro plus 3000 Euro für jedes Kind.

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Der städtische Zuschuss beträgt bei einem Haus 10000 Euro plus 3000 Euro für jedes Kind.

Dormagen. Zum 1. März treten in Dormagen neue Richtlinien zur Förderung des Eigenheimbaus in Kraft. Ziel ist es, es durch Zuschüssen Familien mit Kindern zu helfen, ein eigenes Haus zu bauen oder auch eine Eigentumswohnung kaufen zu können.

Die Zuschüsse werden beim Kauf eines städtischen Grundstücks, aber auch beim Ersterwerb eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung vom einem Investor, der das Grundstück von der Stadt erworben hat, gewährt. Das wird erstmals nach Veräußerung entsprechender Grundstücke im neuen Baugebiet "Im Gansdahl" zum Tragen kommen können. Die Anwendung der Richtlinien auf bereits abgeschlossene Grundstücksgeschäfte mit Investoren würde nachträglich zu einem Wettbewerbsvorteil führen und sei daher nicht zulässig, betont Bürgermeister Heinz Hilgers.

Die Idee, die aus den Fraktionen an die Stadt herangetragen worden war, auch Grundstücks- und Wohnungskäufern den Zuschuss zu gewähren, die keine Kinder haben, aber ihre Eltern im Haus aufnehmen, konnte wegen rechtlicher Bedenken nicht in die Neufassung der Richtlinien aufgenommen werden. "Schon 1992 wurde ein solcher Vorschlag eingebracht, aber der Rabatt wäre nicht zulässig", erklärt Hilgers. Seit einer Prüfung und Ablehnung des Vorschlages durch den damaligen Oberkreisdirektor habe sich diese Rechtslage nicht geändert. Zuschüsse werden nur für Lebensgemeinschaften mit Kindern gewährt oder auch mit schwer behinderten Angehörigen ab einem Grad von 50 Prozent.

Der Hauptausschuss beschloss in seiner jüngsten Sitzung, die Zuschüsse im Rahmen der für die Sozialrabatte veranschlagten Haushaltsmittel von 100000 Euro für 2009 zu gewähren. Das Wohnungsbauförderungsprogramm (Kreditprogramm) der Stadt wird dagegen aufgegeben.

Grund: Es sei entbehrlich, da in den vergangenen fünf Jahren keine Darlehen mehr beantragt worden seien. Das niedrige Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt und der hohe Tilgungssatz für das städtische Darlehen haben dafür gesorgt, dass das Angebot in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren habe.

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