Fraktion und Stadtverband wollen Mitglieder werben und setzen auf aktive Opposition.

SPD-Fraktion und Stadtverband ziehen an einem Strang. Dafür sorgen Nils Szuka, Erik Lierenfeld, Regina Nawrot und Bernhard Schmitt (v.l.).
SPD-Fraktion und Stadtverband ziehen an einem Strang. Dafür sorgen Nils Szuka, Erik Lierenfeld, Regina Nawrot und Bernhard Schmitt (v.l.).

SPD-Fraktion und Stadtverband ziehen an einem Strang. Dafür sorgen Nils Szuka, Erik Lierenfeld, Regina Nawrot und Bernhard Schmitt (v.l.).

Peter Langer

SPD-Fraktion und Stadtverband ziehen an einem Strang. Dafür sorgen Nils Szuka, Erik Lierenfeld, Regina Nawrot und Bernhard Schmitt (v.l.).

Dormagen. Bei der kommenden Ratssitzung, bei der die neue Beigeordnetenstelle zentrales Thema sein wird, will die SPD entschieden gegen die Besetzung Stellung beziehen und und schließt dabei auch Gespräche mit dem Zentrum nicht aus. Das erklärte Bernhard Schmitt, Fraktionsvorsitzender. Dennoch wolle man sich geeignete Bewerber genau anschauen. "Das gebietet alleine die Fairness", hob der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Erik Lierenfeld auf einer gemeinsamen Konferenz von Fraktion und Stadtverband hervor.

Die SPD will in Zukunft "Kümmerer", so Lierenfeld, sein, um die Wähler vom sozialdemokratischen Programm zu überzeugen. "Wir haben vor allem im Zuge der Kommunalwahl zu spüren bekommen, dass die Leute uns bei vielen alltäglichen Problemen vermisst haben. Dabei wollen wir mehr Präsenz zeigen", erklärte er. Dies solle zum einen durch aktive Mitgliederwerbung, zum anderen durch das intensive Nutzen neuer Medien geschehen. Lierenfeld: "Nur so kann man die Menschen auch über Erfolge in der Politik informieren."

Die Fraktion möchte weiter an ihrem Konzept festhalten, in punkto Wirtschaftsförderung alle Anlieger der Kölner Straße an einen Tisch zu bringen. Schmitt: "Die Innenstadtentwicklung ist ein Thema, das man nur gemeinsam mit allen Beteiligten lösen kann."

Kritisch betrachten die Sozialdemokraten die zurückliegenden Kommunalwahlen. Besonders wurmt es die Genossen, dass ein aussichtsreicher Bürgermeisterkandidat ihrer Meinung nach durch die Dienstwagenaffäre der damaligen SPD-Ministerin Ulla Schmidt ausgebootet worden sei. "Da hat die Bundespolitik die Kommunalpolitik überlagert", bedauert Regina Nawrot vom Stadtverband. "Deswegen ist es unerlässlich, dass wir uns neu in unserer Rolle als Opposition orientieren", ergänzt Lierenfeld.

Auf einer Klausurtagung Mitte Februar wollen die Sozialdemokraten ihr Profil weiter schärfen.

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