Laut FDP ist die Attraktivität der Innenstadt schon jetzt besser als ihr Ruf.

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Das Kö-Center soll im kommenden Jahr fertig sein. Derzeit wird am Keller und der Tiefgarage gebaut.

Das Kö-Center soll im kommenden Jahr fertig sein. Derzeit wird am Keller und der Tiefgarage gebaut.

Büntig

Das Kö-Center soll im kommenden Jahr fertig sein. Derzeit wird am Keller und der Tiefgarage gebaut.

Dormagen. Dormagens Innenstadt soll an Attraktivität gewinnen. Sollten sich Mieter, Hausbesitzer und Kaufleute - wie jüngst von Oberbürgermeister Peter-Olaf Hoffmann (CDU) vorgeschlagen - zu dem Thema an einen runden Tisch setzen, wird es auch um das Kö-Center gehen, das endlich die Lücke auf dem Gelände der Alten Post zum südlichen Teil der "Kö" schließen soll.

Die Fundamente sind schon fertig, derzeit wird am Keller und der Tiefgarage gebaut. Im Mai 2011 soll das Zentrum mit einer 1680 Quadratmeter großen Geschäftsfläche und 28 hochwertig ausgestatteten Wohnungen fertig sein: "Es könnte aber auch sein, dass wir schon bis zum Februar 2011 durch sind", mutmaßt Gerd Allard, Mitgeschäftsführer der beauftragten Baufirma.

Die Hoffnungen sind groß, dass das Kö-Center, die Rathausarkaden, deren Bau laut Plan im März/April abgeschlossen sein soll, und das seit Oktober bestehende Dorma-Center die Attraktivität der Innenstadt steigern.

Dormagens Innenstadt ist schon jetzt besser als ihr Ruf

Doch schon jetzt ist die Dormagener Innenstadt deutlich besser als ihr Ruf. Das findet zumindest die FDP: "Sie wird insbesondere von vielen Auswärtigen zum Einkaufen besucht", so FDP-Vize Karlheinz Meyer.

Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Gerd Hengsberger, kann da nur zustimmen: "Wir haben viele Anfragen von ansiedlungswilligen Mietern, eine gute Mischung an Angeboten und kaum Leerstände." Die niedrige Leerstandsquote hebt auch Stadtsprecher Harald Schlimgen hervor: "Sie zeugt von einer attraktiven Innenstadt. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen hat sich Dormagen gut gehalten."

Mit Düsseldorf und Köln habe die Stadt eine harte Konkurrenz: "Die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten hat vor allem große Innenstädte gestärkt; kleine inhabergeführte Fachgeschäfte können nicht solche langen Öffnungszeiten garantieren."

Dafür aber gibt es in Dormagen im Gegensatz zu anderen Großstädten noch die Möglichkeit, zwei Stunden kostenfrei zu parken. Und: "Man kann hier gemütlich einkaufen und sein Kind auch mal laufen lassen", sagt Hengsberger.

Wünschenswert sei es, dass sich noch mehr Angebote für junge Menschen sowie Kleider-Boutiquen in der Dormagener Innenstadt ansiedelten. "Wichtig ist es jetzt, weitere attraktive Einzelhändler zu gewinnen", findet auch die FDP-Vorsitzende Beate Brebeck. Mit Holzleitner Elektrogeräte zieht allerdings gerade ein Geschäft aus der Innenstadt weg ins Gewerbegebiet Top-West.

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