CDU-Ortsverband Zons rüstet sich moralisch für das Jahr 2009.

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Diskutierten über das Konjunkturpaket (v.li.): Lutz Lienenkämper (MdL), Staatsminister Hermann Gröhe, die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Anja Wingerath, CDU-Fraktionsvorsitzender Wiljo Wimmer und Karl Kress (MdL).

Diskutierten über das Konjunkturpaket (v.li.): Lutz Lienenkämper (MdL), Staatsminister Hermann Gröhe, die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Anja Wingerath, CDU-Fraktionsvorsitzender Wiljo Wimmer und Karl Kress (MdL).

UIi Engers

Diskutierten über das Konjunkturpaket (v.li.): Lutz Lienenkämper (MdL), Staatsminister Hermann Gröhe, die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Anja Wingerath, CDU-Fraktionsvorsitzender Wiljo Wimmer und Karl Kress (MdL).

Dormagen. Mut machen - unter diesem gemeinsamen Motto schienen die Reden der Ehrengäste beim Neujahrsempfang der Zonser CDU zu stehen.

Sowohl Staatsminister Hermann Gröhe als auch der Landtagsabgeordnete Lutz Lienenkämper begrüßten das von der Bundesregierung beschlossene Konjunkturpaket und forderten ihre Zonser und Dormagener Parteikollegen auf, die staatliche Hilfe zu nutzen.

Gröhe erläuterte den Gästen das Drei-Säulen-Modell

Gröhe scheute sich allerdings nicht, die wirtschaftliche Lage in ernsten Worten zu benennen: "Diese Krise hat eine andere Dimension als bisher erlebte, sie gehört nicht zu den üblichen zyklischen Abschwüngen, die die Wirtschaft immer wieder erlebt, sondern ist eine sehr ernste Krise."

Die Voraussetzungen, die Krise zu bewältigen, seien indes gut, angefangen von der Senkung der Arbeitslosenzahlen bis hin zur Konsolidierung des Haushaltes.

Hermann Gröhe erläuterte den Gästen des Ortsverbandes die drei Säulen, auf die die Bundesregierung ihr Konjukturpaket stellen will: erstens mehr Entlastung und bessere Zukunftschancen für Familien, zweitens 900 Millionen Euro mehr, die in Modernisierung und einzelbetriebliche Wirtschaftsförderung gesteckt werden und drittens ein kommunales Investitionsprogramm, das mit zehn Milliarden Euro den größten Anteil haben soll.

Vor allem dieses Programm sei es auch, das die kommunale Politik nutzen solle, um vor Ort Infrastruktur grundlegend zu stärken. Unbürokratisch und schnell werde das Geld für Investitionsvorhaben genehmigt.

Ein Großteil, nämlich 65 Prozent, sei für Bildung im weitesten Sinne vorgesehen. Letztlich werde also für eine gute Ausbildung der Kinder gesorgt, die diese Investitionen später abbezahlen müssten.

Lienenkämper: Das Geld soll in jeder Kommune ankommen

Lutz Lienenkämper wies nochmals darauf hin, dass Nordrhein-Westfalen bedingt durch Größe und Einwohnerzahl gut 25 Prozent des Investitionsvolumens, also 2,5 Milliarden Euro, bekommen soll. "Dieses zusätzliche Geld soll für zusätzliche Projekte eingesetzt werden und vor allem: in jeder Kommune ankommen."

Das Konjunkturpaket fordere von den Politikern nicht nur Kreativität, sondern auch wirtschaftlichen Sachverstand, Sorgfalt, Augenmaß und soziale Kompetenz. Mit dem Bürgermeister-Kandidaten Peter-Olaf Hoffmann und der Fraktion sei man gut gerüstet, um geschlossen daran zu arbeiten.

Hoffmann selbst war allerdings nicht anwesend.

Der Vorsitzende des Ortsverbandes und zugleich der Fraktion im Stadtrat, Wiljo Wimmer, sagte im Gespräch mit der WZ, dass es vor allem zwei Anliegen seien, die durch die finanzielle Sonderhilfe nun verwirklicht werden können:

Zum einen die Sanierung einiger Schulen und die Umgestaltung des Dormagener Bahnhofes. "Für diese Projekte gibt es schon Pläne, die sich schnell umsetzen lassen."

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