Hackenbroich: Im Leibniz-Gymnasium wurde das grüne Klassenzimmer auf Vordermann gebracht.

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Vor 30 Jahren wurde das Projekt Schulgarten begonnen.

Vor 30 Jahren wurde das Projekt Schulgarten begonnen.

Büntig

Vor 30 Jahren wurde das Projekt Schulgarten begonnen.

Dormagen. Viel Arbeit leisteten Schüler, Lehrer und Eltern in den vergangenen Wochen, um den Schulgarten des Leibniz-Gymnasiums in Stand zu setzen. So wurde Unterholz entfernt, die 500 Quadratmeter große Teichfläche entschlammt, Sträucher und Äste geschreddert und mit dem gewonnenen Mulch Wege angelegt.

Was vor fast 30 Jahren begann, verwilderte im Laufe der Zeit. 2003 wurde der erste Schritt zur Wiederinbetriebnahme des grünen Klassenzimmers getan. "Die Arbeit hat uns großen Spaß gemacht", berichtet Stefanie Börgener, Vorsitzende des Schulfördervereins. "Schlimmer als der Wildwuchs waren aber die unerlaubten Besucher", sagt Biologielehrer René Jungbluth.

Um ihnen Einhalt zu gebieten, wurde ein 400 Meter langer Jagdzaun aufgestellt. "Immer wieder entdecken wir Löcher, die Unbekannte in den Zaun getreten haben", sagt Börgener. Mit Wachsamkeit und regelmäßigem Flicken will die Schule das Problem in den Griff bekommen. Aus gutem Grund soll das Biotop nur kontrolliert besucht werden, denn viele seltene Insekten, Reptilien und Vögel haben sich angesiedelt und sollen nicht gestört werden.

Für Schüler und Lehrer sei der Schulgarten ein Juwel, so Jungbluth. Neben dem 2006 entstandenen Insektenhotel gibt es einen Regenwurmkasten, eine Kräuterspirale und einen Steingarten. Mit der Anlage eines Sandhügels auf dem künftig Kakteen wachsen sollen, wurde bereits angefangen.

Das grüne Klassenzimmer bietet Lernansätze für den Biologie-und Chemieunterricht und bildet das Fundament der Umweltbildung am Leibniz-Gymnasium.

Unterstützt wurde die Rekultivierung des Schulgartens auch durch eine Spende des "Gemeinschaftswerks Natur und Umwelt Rhein-Kreis Neuss".

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