Brauchtum II: Dormagener Schützen genießen ihr Heimatfest. König Ingo feierte mit den Untertanen bei Kaiserwetter.

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Majestät Ingo Bowelet genoss den Umzug am Sonntag mit seinem Partner Klaus und dem Vorstand.

Majestät Ingo Bowelet genoss den Umzug am Sonntag mit seinem Partner Klaus und dem Vorstand.

Büntig

Majestät Ingo Bowelet genoss den Umzug am Sonntag mit seinem Partner Klaus und dem Vorstand.

Dormagen. Am Freitagabend war es soweit: Mit dem traditionellen Fassanstich eröffnete Walter Leidinger, Leiter des Dormagener Chemparks, das Schützenfest des Dormagener Schützenvereins. Leidinger, in diesem Jahr erstmals Schirmherr der Veranstaltung, konnte sich schon beim Eröffnungsakt zur 143.Auflage des größten Festspektakels des Jahres über den großen Jubel der zahlreichen Schützen freuen.

Jede Tradition lebt von der Bewahrung der Werte und zeitgemäßer Erneuerung. So erleben die Dormagener Schützen in diesem Zyklus ein Königsjahr ohne Königin, dafür mit zwei Königen: Seine Majestät Ingo Bowelet sicherte sich im vergangenen Jahr den Thron und freut sich seitdem über ein sehr harmonisches Königsjahr, das er mit seinem Lebenspartner Klaus und den Schützenkameraden genießt.

Das ist bei diesem Schützenfest nicht die einzige Premiere: So wurde nach 28 Jahren der Festwirt gewechselt, auf den Zeltverleiher Barawasser folgte die Firma Späth. Das moderne, gut isolierte Großzelt verfügt über eine stilvolle Sektbar und eine moderne Toilettenanlage. Beide Neuerungen wurden von den Schützen sehr begrüßt.

Wie bei den Büttgener Schützen wurde auch in Dormagen der zeitliche Ablauf der Sonntagsparade geändert, um den Fußballfreunden entgegenzukommen. So marschierten die Schützen bereits um 14.30Uhr los und konnten anschließend das Deutschlandspiel gemeinsam im Zelt verfolgen. Bei Kaiserwetter und bester Laune schmeckte den in den Uniformjacken schwitzenden Schützenbrüdern das Kölsch besonders gut.

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