Nostalgie: Neuer Verein will alte Verbindung reaktivieren.

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Eine Postkarte erinnert an die alte Fährverbindung. (Repro: Kreisarchiv)

Eine Postkarte erinnert an die alte Fährverbindung. (Repro: Kreisarchiv)

Eine Postkarte erinnert an die alte Fährverbindung. (Repro: Kreisarchiv)

Dormagen. Die Pläne, die alte Fährverbindung zwischen Monheim und dem Haus Piwipp in Rheinfeld zu reaktivieren, sind ihrer Verwirklichung ein gutes Stück näher gekommen. Ein Verein hat sich gegründet, dem unter anderem Dormagens Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann und sein Monheimer Amtskollege Daniel Zimmermann als Vorstandsmitglieder angehören. Vorsitzender der Interessengemeinschaft Piwipper Böötchen ist Heiner Müller-Krumbhaar.

Seit 1374 ist die Fähre zwischen Monheim und "ahm Wittenberg aufem Cölnischen" - der heutigen Piwipp - urkundlich belegt. Bis 1977 brachte sie Fußgänger und Radler regelmäßig über den Rhein. Dann musste die Pächterfamilie Siepen den Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen einstellen.

Die Kosten für Fährboot und zwei Anlegestellen schätzt der Verein auf 150000 Euro, die aus Spenden und Stiftungsmitteln aufgebracht werden sollen.

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