Die Floorballer gewinnen das erste Play-off-Spiel gegen Bremen mit 5:3.

Die Floorballer gewinnen das erste Play-off-Spiel gegen Bremen mit 5:3.
Die DJK kann am Wochenende alles klarmachen.

Die DJK kann am Wochenende alles klarmachen.

DJK Holzbüttgen

Die DJK kann am Wochenende alles klarmachen.

Kaarst. Es sind die größten Spiele in der Vereinshistorie der Floorballer der DJK Holzbüttgen, und der Start in die Finalserie ist geglückt. Mit dem 5:3-Erfolg gegen Bremen hat die DJK den ersten Schritt Richtung Bundesliga-Aufstieg gemacht. Allerdings standen die vor Vorzeichen schlecht. „Als mir der Trainer am Vorabend von der Personalsituation berichtet hat, habe ich stark daran gezweifelt, dass wir eine realistische Chance haben“, sagte Abteilungsleiter Philip Jesse. „Dann haben wir aber ein Spiel gespielt, das in unsere Geschichtsbücher eingehen wird.“ Vor 181 Zuschauern, darunter auch Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus, setzten sich die Hausherren dank eines starken Schlussdrittels durch. Am kommenden Samstag hat die DJK in Bremen nun die große Chance, den Aufstieg perfekt zu machen. Bei einer Niederlage gibt es am Sonntag ein Entscheidungsspiel – dann wieder in Bremen.

Die erste Viertelstunde gehörte den Gastgebern, jedoch vergaben die Grün-Weißen viele gute Möglichkeiten zur Führung. Gegen Ende des ersten Drittels kam Bremen besser ins Spiel und ging prompt in Front. Jan-Paul Gersdorf und Leon Schweiger schockten die DJK per Doppelschlag. Im Mitteldrittel überstanden die Hausherren mehrere Unterzahl-Situationen, zudem vergab Bremen einen Penalty. Auf der anderen Seite erzielte Kevin Strauss den Anschlusstreffer und ließ die Halle wieder hoffen.

Im letzten Abschnitt spielte die DJK dann groß auf. In einem nun hochklassigen Spiel erzielte Dennis Schiffer den Ausgleich - und die Halle kochte. Nils Hofferbert schoss die Gastgeber wenig später sogar in Führung, die Morten Winter ausbaute. Marcel Westermann brachte Bremen fünf Minuten vor dem Ende noch einmal heran, doch als Hofferbert drei Minuten vor der Schlusssirene mit einem Schlenzer auf 5:3 stellte, war die Partie entschieden. „Jetzt wünsche ich mir, dass sich die Mannschaft am Samstag in Bremen belohnt und die Saison mit dem Traum vom Aufstieg beendet“, sagte Jesse.

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