Im Planungs- und Verkehrsausschuss wurde über das ÖPNV-Netz und die Anbindung des Standortes gesprochen.

Im Planungs- und Verkehrsausschuss wurde über das ÖPNV-Netz und die Anbindung des Standortes gesprochen.
Im Ausschuss wurde über die Anbindung des künftigen Ikea-Standortes an die S-Bahn-Linie in Büttgen und die Regio-Bahn gesprochen.

Im Ausschuss wurde über die Anbindung des künftigen Ikea-Standortes an die S-Bahn-Linie in Büttgen und die Regio-Bahn gesprochen.

Tinter

Im Ausschuss wurde über die Anbindung des künftigen Ikea-Standortes an die S-Bahn-Linie in Büttgen und die Regio-Bahn gesprochen.

Kaarst. Im Mittelpunkt der Gespräche über die Optimierung des ÖPNV-Netzes steht die Anbindung des künftigen Ikea-Standortes an die S-Bahn-Linie in Büttgen und die Regio-Bahn in Kaarst. Aber das Thema weckt auch Begehrlichkeiten, die darüber hinausgehen. Im Planungs- und Verkehrsausschuss wurde jetzt leidenschaftlich diskutiert. Am Ende gab es auch zufriedene Gesichter: Albert Butzmühlen, Vorsitzender des Bürgerbusvereins, der allerdings noch keinen Bus hat, freute sich über den Beschluss, dass zur Verbesserung des ÖPNV-Netzes Gespräche mit seinem Verein geführt werden sollen.

Im November gehen die Verhandlungen mit Ikea weiter

Die Technische Beigeordnete Sigrid Burkhart hatte in der letzten Sitzung des Fachausschusses den Auftrag bekommen, Ikea zu vermitteln, dass das Möbelhaus den größten Teil, wenn nicht gar die gesamten Kosten in Höhe von jährlich rund 200 000 Euro für die Ikea-Linie tragen soll. „Das ist auch in Teilen nachvollzogen worden“, erklärte sie jetzt im Planungs- und Verkehrsausschuss. Im November würden die Verhandlungen fortgesetzt: „Ikea möchte, dass die Mitarbeiter morgens und abends die Linie nutzen können.“

Die Ausschuss-Mitglieder hatten ebenfalls jede Menge Wünsche. Wilbert Schröder (Die Grünen) erklärte: „Es ist erfreulich, wenn Ikea Zusagen macht. Aber wir können nicht zulassen, dass der Bus an wartenden Menschen vorbeifährt.“ Anders ausgedrückt: Es müsse mehr Haltepunkte geben, als zurzeit vorgesehen sind. Und: „Holzbüttgen muss besser angebunden werden.“ Sigrid Burkhart warb für eine überschaubare Zahl von Haltestellen – nur so sei gewährleistet, dass die Fahrgäste schnell von A nach B kämen. „Der Bus muss durch Holzbüttgen fahren – alles andere wäre ein reiner Ikea-Shuttle“, forderte Anne Thiele (SPD).

Vorschlag für Gespräche mit dem Bürgerbusverein

Planungsamtsleiter Bruno Schnur zeigte sich über diese Diskussion irritiert: „2005 war die Linie durch Holzbüttgen gestrichen und durch einen Taxi-Bus ersetzt worden.“ Er gab zu bedenken, dass es in Kaarst „im Vergleich zu anderen Kommunen im Rhein-Kreis Neuss für relativ wenig Geld ein recht gutes ÖPNV-Angebot gibt“. Lars Christoph (CDU) griff die Forderung von Grünen und SPD auf: „In Holzbüttgen könnte ich mir eventuell eine Haltestelle an der Hasselstraße im Bereich des Kreisverkehrs vorstellen.“

Sandra Pauen (Piraten) freute sich, dass Christoph anregte, mit dem Bürgerbusverein zu sprechen – das sei ganz in ihrem Sinne und von ihr bereits vorgeschlagen worden. In diesen Gesprächen soll es – so formulierte es der Ausschuss-Vorsitzende Christian Gaumitz (Die Grünen) – „um die Übernahme der Taxibus-Linie und andere Aspekte der Linienführung gehen“.

Beförderung von Schülern der Gesamtschule über die Linie

Zu den Wünschen, die im Ausschuss geäußert wurden, gehört auch die Beförderung von Schülern der Gesamtschule in Büttgen. Für Sigrid Burkhart ist die neu einzurichtende Buslinie ohnehin keine reine Ikea-Linie: „Es wird auch andere Haltestellen in Büttgen geben. Und im Gewerbegebiet ,Kaarster Kreuz‘ ist eine weitere Haltestelle möglich, wenn sich dort weitere Gewerbebetriebe ansiedeln.“

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