Der Regen schmälerte die Freude zwar etwas, dennoch lief der Weihnachtsmarkt gut an.

Der Regen schmälerte die Freude zwar etwas, dennoch lief der Weihnachtsmarkt gut an.
Je später der Abend, desto mehr Besucher: Der Weihnachtsmarkt am Quirinus-Münster hat bis zum 23. Dezember geöffnet.

Je später der Abend, desto mehr Besucher: Der Weihnachtsmarkt am Quirinus-Münster hat bis zum 23. Dezember geöffnet.

Woitschützke

Je später der Abend, desto mehr Besucher: Der Weihnachtsmarkt am Quirinus-Münster hat bis zum 23. Dezember geöffnet.

Neuss. Wenn die Geschäfte in der Fußgängerzone schließen, wird der Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz für viele Neusser zum Treffpunkt. Die Händler zeigen sich mit dem ersten Adventswochenende zufrieden – gerade am Freitag und Samstag bummelten jeweils mehrere tausend Menschen über den gemütlichen Markt. Auch vom verkaufsoffenen Sonntag konnten die 34 Aussteller profitieren, wenn die Besucherzahl durch die Regenschauer im Vergleich zu anderen Verkaufs-Sonntagen in den Adventszeiten vorheriger Jahre auch gedämpft wurde.

Marktbeschicker erwarten an den Wochenenden noch mehr Betrieb

Trotzdem besuchten viele Menschen nach ihrer Einkaufstour in der Stadt den Weihnachtsmarkt, der aus Sicht vieler Händler einen guten Start hinlegte. Viele von ihnen setzen allerdings auch auf die nächsten Wochenenden. „Normalerweise geht es erst nach dem ersten Advent so richtig los. Dann steigt die Vorfreude aufs Fest“, erzählt Schausteller Josef Kremer, der den Weihnachtsmarkt mit seiner Frau und seinem Sohn jetzt zum neunten Mal in Folge organisiert hat. „Ich bin sehr zufrieden. Die Besucher fühlen sich wohl. Ich rechne aber damit, dass die Verkaufszahlen noch steigen werden, wenn die Menschen in den nächsten Tagen ihr Monatsgehalt ausgezahlt bekommen“, erzählt Kremer von seinen Erfahrungen in der Vergangenheit.

„Wir sind schon zum 14. Mal auf dem Markt vertreten – und bisher hat es sich immer gelohnt.“

Herbert Schmitter, Budenbetreiber

Darauf setzt auch Herbert Schmitter aus Neuss, der in zwei Buden Deko-Artikel aus dem Erzgebirge und Weihnachtsfiguren verkauft. „Bisher ist der Umsatz in etwa so hoch wie zu Beginn des Marktes im vergangenen Jahr. Ich hoffe, dass es noch mehr wird. Da gehe ich aber fest von aus. Wir sind schon zum 14. Mal auf dem Markt vertreten – und bisher hat es sich immer gelohnt“, berichtet Schmitter.

Gut zu tun hatten die Verkäufer von Glühwein und Grillgut am Wochenende. Viele Markt-Besucher nutzten die Angebote, um sich bei den kalten Temperaturen aufzuwärmen. „Auch ich kann sehr zufrieden sein. In den Abendstunden wird mir so schnell nicht langweilig“, berichtet Hannah Depta, die an einem Stand beleuchtete Sterne verkauft. cka

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