Einen Einblick in den Alltag mit elf Kindern gibt die Familie montags im Fernsehen.

Calantha (10), Estefania (9), Jeremy Pascal (14), Sylvana (19), Patrick (21), die Eltern Dieter und Sylvia, Loredana (8), Sarafina (15), Sarah Jane (12) und Lavinia (11) auf ihren festen Plätzen am Küchentisch (v.l.). Es fehlen Sascha (22) und Jessica (26).
Calantha (10), Estefania (9), Jeremy Pascal (14), Sylvana (19), Patrick (21), die Eltern Dieter und Sylvia, Loredana (8), Sarafina (15), Sarah Jane (12) und Lavinia (11) auf ihren festen Plätzen am Küchentisch (v.l.). Es fehlen Sascha (22) und Jessica (26).

Calantha (10), Estefania (9), Jeremy Pascal (14), Sylvana (19), Patrick (21), die Eltern Dieter und Sylvia, Loredana (8), Sarafina (15), Sarah Jane (12) und Lavinia (11) auf ihren festen Plätzen am Küchentisch (v.l.). Es fehlen Sascha (22) und Jessica (26).

Georg Salzburg

Calantha (10), Estefania (9), Jeremy Pascal (14), Sylvana (19), Patrick (21), die Eltern Dieter und Sylvia, Loredana (8), Sarafina (15), Sarah Jane (12) und Lavinia (11) auf ihren festen Plätzen am Küchentisch (v.l.). Es fehlen Sascha (22) und Jessica (26).

Neuss. Villa Kunterbunt steht an der Haustür von Großfamilie Wollny im Stadionviertel. Auf drei Etagen wohnen Vater Dieter, Mutter Sylvia und acht ihrer elf Sprösslinge. Auf jeder Stufe im Treppenhaus steht ordentlich ein Paar Schuhe, an der Küchentür kleben acht Stundenpläne. Ganz Deutschland kann am Montag wieder einen Einblick in das Leben der Neusser Großfamilie nehmen. RTL2 hat einen sechsteiligen Beitrag über ihren Alltag gedreht. Die erste Folge wurde am Montag ausgestrahlt.

Die Eltern wollen zeigen, dass Großfamilien nicht asozial sind

„Die haben morgens bei uns angerufen und gefragt, ob wir etwas Besonderes vorhaben und sie drehen dürfen“, erklärt Dieter Wollny. Die Kamerateams hätten dann aber den ganz normalen Alltag gefilmt, seien mit in den Urlaub gefahren oder zur Einschulung gekommen. „Ärgerlich war, dass sie uns manchmal im Weg standen“, sagt Vater Wollny.

„Unser Motiv ist zu zeigen, dass Großfamilien nicht asozial sein müssen. Und das bringen wir auch rüber“, betont Sylvia Wollny. Die Resonanz nach der ersten Folge am Montag dieser Woche sei durchweg positiv gewesen. Bei einem „Fantreffen“ seien kurz darauf 30 Leute gekommen. Da konnten gleich die ersten Autogrammkarten verteilt werden.

„Es ist wichtig, dass die Kinder klare Strukturen haben. Wir haben auch erst mit allen gesprochen, ob sie mit dem Dreh einverstanden sind“, sagt Dieter Wollny.

Über die Familie wurden schon häufiger Beiträge fürs Fernsehen gedreht. Bekannt wurde Sylvia Wollny nicht zuletzt durch einen Ausschnitt, den Stefan Raab immer wieder spielte: Dabei ruft sie acht Kinder ins Esszimmer: Sylvana, Sarafina, Estefania, Calantha, Loredana, Sarah Jean, Lavinia, Jeremy Pascal . . . „Wenn man die Szene so sieht, ist es auch ein Lacher. Wir finden das selbst lustig, und der Raab hat auch nie etwas Negatives gesagt. Von daher stört uns das nicht“, sagt Sylvia Wollny.

Gemeinsam haben alle die erste Folge der „schrecklich großen Familie“ geschaut, was allerdings für Jeremy Pascal nicht so glücklich verlief. Er hatte in einer Disco ein Mädchen hinter dessen Rücken beleidigt. Konsequenz der Ausstrahlung: Stubenarrest. „Ich hab das während der Dreharbeiten wirklich nicht mitbekommen“, sagt Sylvia Wollny.

Die Namen der Kinder haben das Team verwirrt

Dennoch: Die ganze Familie ist sich einig, dass sie beim Drehen viel Spaß hatte und jederzeit wieder mitmachen würde. „Die Kinder haben sich ein Spaß daraus gemacht, die Kameraleute zu verwirren. Weil die sich die Namen nicht merken konnten, haben sie ihnen immer die falschen gesagt“, so Sylvia Wollny.

» Die nächste Folge von „Eine schrecklich große Familie“ wird am Montag um 20.15 Uhr auf RTL2 ausgestrahlt.

www.familiewollny-neuss.de

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer