Filip Minarik ist erfolgreichster Jockey, Andreas Wöhler der beste Trainer des Jahres.

Silvesterrenntag
Gruppenbild der Champions: DVR-Präsident Albrecht Woeste (l.) ehrte unter anderem Filip Minarik (unten r.) als besten Jockey des Jahres. Für Championats-Trainer Andreas Wöhler nahm sein Stalljockey Eduardo Pedroza (m.) den Preis entgegen. Links Alexander Pietsch.

Gruppenbild der Champions: DVR-Präsident Albrecht Woeste (l.) ehrte unter anderem Filip Minarik (unten r.) als besten Jockey des Jahres. Für Championats-Trainer Andreas Wöhler nahm sein Stalljockey Eduardo Pedroza (m.) den Preis entgegen. Links Alexander Pietsch.

Georg Salzburg

Gruppenbild der Champions: DVR-Präsident Albrecht Woeste (l.) ehrte unter anderem Filip Minarik (unten r.) als besten Jockey des Jahres. Für Championats-Trainer Andreas Wöhler nahm sein Stalljockey Eduardo Pedroza (m.) den Preis entgegen. Links Alexander Pietsch.

Neuss. Was für ein Wetter! Es nieselte, dann regnete es stärker, und das Geläuf machte den Pferden die Arbeit schwer. Sieben Rennen wurden am traditionellen Silvesterrenntag ausgetragen, und wie immer am letzten Tag des Jahres entschied sich: Wer sind die erfolgreichsten Jockeys, Trainer und Besitzer des Jahres? Trotz des miesen Wetters ließen sich zahlreiche Pferdefans die Auflösung dieser Fragen nicht entgehen.

Bei den Jockeys lief alles auf einen Zweikampf von Filip Minarik (35) und Alexander Pietsch (38) hinaus. Der in den vier Vorjahren erfolgreiche Eduardo Pedroza war schon vorab aus dem Rennen, trat in Neuss aber wieder an und gewann zweimal.

Bester Jockey der Saison 2011 ist Filip Minarik. Weder er noch sein Konkurrent konnten Silvester in Neuss siegen, damit stand nach dem vierten Rennen fest: Der gebürtige Tscheche, der für den Stall von Peter Schiergen in Köln arbeitet, ist nach 2005 zum zweiten Mal Jockey-Champion. 81 Siege gehen in diesem Jahr auf sein Konto, Alexander Pietsch siegte 78 Mal. Titelverteidiger Eduardo Pedroza erreichte mit 75 Siegen Platz 3.

Bester Trainer des Jahres ist Andreas Wöhler (Gütersloh). Der Favorit hatte am Samstag kein Pferd am Start und hätte nur noch von Mario Hofer geschlagen werden können. Doch der von ihm trainierte Mishtaag, geritten von seiner Tochter Steffi Hofer, musste sich im ersten Rennen des Tages knapp geschlagen geben. So blieb für den Erfolgstrainer aus Krefeld mit zwei Zählern Rückstand der zweite Platz im Championat.

Amateurchampion des Jahres 2011 ist der erst 17 Jahre alte Dennis Schiergen, Sohn des Trainers Peter Schiergen. Das stand bereits vor dem Neusser Renntag fest. Sein Können konnte er Silvester nicht unter Beweis stellen, da sein Vater die gemeldeten Pferde wegen der schwierigen Platzverhältnisse zurückgezogen hatte.

Bei den Amateurreiterinnen verteidigte Kirsten Schmitt ihren Titel. Sie beendete am Samstag in Neuss ihre erfolgreiche Amateurkarriere. Der Dauersieger bei den Züchtern, das Gestüt Schlenderhahn, konnte auch in diesem Jahr wieder den Sieg verbuchen. Die Ehren der deutschen Meister des Jahres nahm Albrecht Woeste, Präsident des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen (DVR), an der Rennbahn vor.

Erster Neusser Renntag 2012 ist am 15. Januar. uda

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