Zum Deutschen Mühlentag, traditionell am Pfingstmontag, konnten sich die Besucher das historische Bauwerk anschauen.

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. . . und drinnen erklärten Führer, wie in der Mühle einst Mehl gemahlen wurde. Der Riss im Mühlstein ist mit einem Spezialkleber behandelt worden.

. . . und drinnen erklärten Führer, wie in der Mühle einst Mehl gemahlen wurde. Der Riss im Mühlstein ist mit einem Spezialkleber behandelt worden.

Zur Mühle kamen wieder zahlreiche Besucher: Draußen stärkten sie sich . . .

Uli Engers, Bild 1 von 2

. . . und drinnen erklärten Führer, wie in der Mühle einst Mehl gemahlen wurde. Der Riss im Mühlstein ist mit einem Spezialkleber behandelt worden.

Büttgen. Die Flügel der Brauns -Mühle drehten sich wieder im Wind und kündigten schon von weitem an, dass das historische Baudenkmal und sein Café wieder geöffnet haben. Zahlreiche Ausflügler fanden mit dem Fahrrad den Weg zur Mühle aus dem Jahr 1756. Zum Deutschen Mühlentag, traditionell am Pfingstmontag, konnten sich die Besucher das historische Bauwerk anschauen.

Mühlstein wiegt knapp 1,4 Tonnen

Auf allen vier Etagen des Mühlenturms standen kundige Mitglieder des Fördervereins, die Fragen beantworteten und so manches auch praktisch verdeutlichten. Wer die steilen, engen Holztreppen hochstieg sah, wie die Zahnräder des Mühlenrads ineinander griffen oder begegneten einem Mehlsack, der per Seilwinde über die Etagen reiste.

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. . . und drinnen erklärten Führer, wie in der Mühle einst Mehl gemahlen wurde. Der Riss im Mühlstein ist mit einem Spezialkleber behandelt worden.

. . . und drinnen erklärten Führer, wie in der Mühle einst Mehl gemahlen wurde. Der Riss im Mühlstein ist mit einem Spezialkleber behandelt worden.

Zur Mühle kamen wieder zahlreiche Besucher: Draußen stärkten sie sich . . .

Bild 1 von 2

Zur Mühle kamen wieder zahlreiche Besucher: Draußen stärkten sie sich . . .

Nebst frisch gebackenem Kuchen aus dem Mühlencafé gab’s auf dem Außengelände auch Gegrilltes. Ein Bäcker mit seinen frischen Broten hatte ebenfalls seinen Platz bekommen.

Seit vier Jahren wird bereits mit Windkraft gemahlen, und nun war auch der Elektromotor aus dem Jahre 1906 wieder einsatzbereit. Eigentlich soll das elektrische Mahlwerk den Besuchern am Mühlentag demonstriert werden. Doch dann stellten die Handwerker des Fördervereins fest, dass der Mühlstein einen langen Riss hat.

Den Bruch reparierte ein Fachmann. Mit einem Spezialkleber besserte Mühlsteinbauer Hans Titulaer ihn wieder aus. "Den Kleber hat er nach einem Geheimrezept hergestellt. Er besteht aus Magnesium und Kunstharz, die genaue Zusammensetzung verrät er aber nicht", sagte Heinrich Pusch vom Förderverein der Brauns Mühle.

Der Stein misst einen Durchmesser von 1,60 Meter und wiegt knapp 1,4 Tonnen. Rund vier Wochen muss der Kleber jetzt aushärten, von außen fühlt er sich wie Stein an.

Zum Tag des offenen Denkmals am 13. September soll das elektrische Mahlwerk dann offiziell in Betrieb genommen werden. Bis dahin wird der holländische Mühlbauer Harry Beijk das Schwungrad für die Riemen besorgt haben und der Kran, der den Mühlstein drehen kann, wird in Stand gesetzt sein.

Die Besucher können dann sehen, wie vor nach dem Krieg Mehl gemahlen wurde. "Bei Windstille hätte der Müllermeister sonst nur Däumchen drehen und die Schweine im Stall füttern können", erklärte Pusch. So brauchte er nur den Schalter betätigen und den 40 PS starken Motor in Gang setzen.

 

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