DSP 2015: Gesamtschule Barmen
2015 war die Gesamtschule in Wuppertal Barmen Hauptpreisträger des deutschen Schulpreis. Das Bild zeigt Schüler während der Pause in der Bibliothek.

2015 war die Gesamtschule in Wuppertal Barmen Hauptpreisträger des deutschen Schulpreis. Das Bild zeigt Schüler während der Pause in der Bibliothek.

Theodor Barth/RB Stiftung

2015 war die Gesamtschule in Wuppertal Barmen Hauptpreisträger des deutschen Schulpreis. Das Bild zeigt Schüler während der Pause in der Bibliothek.

Stuttgart/Berlin (dpa/red) - Um den mit insgesamt gut 200 000 Euro dotierten Deutschen Schulpreis bewerben sich dieses Jahr 17 Schulen aus zehn Bundesländern und drei deutsche Auslandsschulen, darunter das Gymnasium Norf in Neuss.

Wie die Robert-Bosch-Stiftung als Veranstalter des seit 2006 ausgetragenen Wettbewerbs am Donnerstag in Stuttgart mitteilte, werden Jury-Teams die Schulen in den nächsten Wochen nach sechs Qualitätskriterien begutachten. Die Experten konnten zunächst unter 80 Bewerbern wählen. Dies waren etwas weniger als in den vergangenen Jahren, weil viele Schulen derzeit durch die besonderen Herausforderungen des Unterrichts für Flüchtlingskinder sehr beansprucht seien, hieß es.

Im zehnten Jahr des Wettbewerbs konnten sich erstmals auch deutsche Schulen im Ausland bewerben, davon will die Jury Ende Januar drei Kandidaten auswählen. Im Anschluss an die Schulbesuche werden Anfang April bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2016 nominiert.

Die Preisverleihung mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist am 8. Juni in Berlin. Der Gewinner des Hauptpreises erhält 100 000 Euro, die anderen Preisträger insgesamt nochmals gut 100 000 Euro.

Die Robert-Bosch-Stiftung vergibt den Preis seit 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Medienpartner sind das Magazin «Stern» und die ARD. Seit dem Start haben sich mehr als 1700 Schulen beworben.

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