Favoriten kristallisierten sich schnell heraus.

Neuss. Einige rieben sich verwundert die Augen, die anderen klatschten vor Freude in die Hände. Der Besuch der Endrunde der Kreishallenmeisterschaften hatte sich schon nach den ersten drei Spielen gelohnt. In diesen Begegnungen feierten der SV Uedesheim (5:0 gegen den FC Zons) die SG Kaarst (9:0 gegen die SG Orken/Noithausen) und der TuS Grevenbroich (4:0 gegen den TSV Bayer Dormagen) jeweils einen Kantersieg im Bayer-Sportcenter und spielten sich direkt in die Favoritenrolle.

In der Gruppe A setzten sich der SV Uedesheim und die SG Kaarst souverän durch. Uedesheim tat sich nach dem deutlichen Sieg gegen Zons im Duell mit Orken/Noithausen zunächst jedoch schwer. In der ersten Halbzeit mangelte es dem SVÜ an spielerische Ideen, lediglich Mohamdou Salou traf für die Grün-Weißen.

Vier Tore nach der Pause stellen die Verhältnisse klar

Nach der Pause sorgten Tom Nilgen, Malte Hauenstein, Lukasz Koziatek und Lukas Braumann (Torschützenkönig des Turniers mit sechs Treffern) für klare Verhältnisse. Das Tor für die SG erzielte Denis Zagorica.

Nachdem sich Kaarst auch im zweiten Spiel gegen Zons keine Blöße gab, offensiv überzeugte und defensiv ohne Gegentor blieb, stand das Weiterkommen der SG sowie von Uedesheim schon vor den letzten Gruppenspielen fest. So ging es im Spiel zwischen diesen beiden Teams, das der SVÜ mit 4:2 für sich entschied, lediglich um den Gruppensieg.

Thorsten Knuth, Trainer des FC Zons war dennoch zufrieden: „Wir hatten Pech, dass wir mit Kaarst und Uedesheim die beiden stärksten Mannschaften in unserer Gruppe hatten. Mit dem dritten Platz haben wir da das Bestmöglichste erreicht.“

Mehr Spannung wurde in der Gruppe B geboten. Am Ende erreichten überraschend der FC Delhoven sowie der TuS Grevenbroich das Halbfinale, während Bayer Dormagen und SC Kapellen II die Segel strichen. Nach dem klaren 4:0 des TuS Grevenbroich über Dormagen holte die Mannschaft gegen den FC Delhoven ein 1:1. Die Führung für den FC durch Dennis Pethke egalisierte Martin Hermel per Neunmeter. Das Unentschieden reichte dem TuS zum vorzeitigen Halbfinaleinzug.

Ein Doppelschlag entscheidet die Partie vorzeitig

Dormagen wahrte gegen den SC Kapellen die Chance auf das Weiterkommen (4:1). Somit ging es gegen Delhoven, das zuvor ebenfalls den SCK schlug (3:2), um das Halbfinale. Früh im Spiel traf Oliver Gammon für den Landesligisten. Doch ein Doppelschlag von Sascha Querbach und Felix Frason drehte die Begegnung zugunsten des FC. Die Vorentscheidung besorgte Tim Dziggel, auch wenn Dormagen noch einmal auf 2:3 herankam.

TSV-Trainer Carlos Perez war nicht erfreut: „Insgesamt ist es enttäuschend, was wir hier heute gezeigt haben. Acht Gegentore gegen unterklassige Teams sind einfach zu viel“, so der Übungsleiter.

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