Die Feuerwehr war am Samstag zehn Stunden lang in der City im Einsatz. Es gab keine Verletzten.

Die Drehleiter des Löschzugs Norf war auch im Einsatz.
Die Drehleiter des Löschzugs Norf war auch im Einsatz.

Die Drehleiter des Löschzugs Norf war auch im Einsatz.

Die Wohnung im Dachgeschoss brannte völlig aus. Die Bewohner hatten sich zuvor ins Freie gerettet.

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Die Drehleiter des Löschzugs Norf war auch im Einsatz.

Neuss. Angesichts der Bilder konnten es die Einsatzkräfte am Samstagmorgen selbst kaum glauben: Beim Brand des Dachstuhles eines Mehrfamilienhauses an der Kaiser-Friedrich-Straße/Ecke Kanalstraße kam kein Mensch zu Schaden. „Die Bewohner konnten sich selbstständig ins Freie retten und sind bei den Nachbarn untergekommen“, berichtete Frank Lambertz von der Feuerwehr Neuss. Doch das Haus ist zumindest in der Etage unterhalb der ausgebrannten Penthouse-Wohnung nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache und die Höhe des entstandenen Sachschadens müssen in den nächsten Tagen von Experten geklärt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt bereits.

Der Brand wurde gegen 6 Uhr gemeldet

Der Brand wurde am Samstag gegen 6 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen lodernde Flammen aus den Dachgauben. Erst um 11.10 Uhr konnte die Wehr melden, dass sie den Brand unter Kontrolle hat. Und erst um 16 Uhr kam die Meldung „Feuer aus“ und die letzten Brandwachen rückten ab.

Mit zehn Stunden Dauer gehörte dieser Einsatz zu den größten der jüngsten Vergangenheit und verlangte auch logistisch der Feuerwehr einiges ab. Neben den zehn Berufsfeuerwehrmännern der Wache am Hammfelddamm mobilisierte sie unmittelbar auch die Löschzüge Stadtmitte, Furth, Grimlinghausen und forderte die Drehleiter des Löschzuges Norf an. Damit standen auf der für den Verkehr komplett gesperrten Kaiser-Friedrich-Straße drei Drehleitern zur Verfügung.

Weil die Männer der ersten Welle nicht stundenlang im Einsatz stehen können, wurde nachalarmiert. Die Hauptamtlichen wurden mit Schichtwechsel sieben Uhr am Einsatzort von ihren Kollegen abgelöst, die wiederum übergaben den Brandort gegen 12 Uhr, als das Feuer unter Kontrolle war, an die Freiwillige Feuerwehr. Für die übernahmen der nachalarmierte Löschzug Holzheim und nachgerückte Kräfte von der Furth die letzten Arbeiten. Alles in allem waren damit 70 Helfer im Einsatz. Sie und die acht Sanitäter des Rettungsdienstes wurden vom Küchenzug der Malteser vor Ort verpflegt.

Dem Großaufgebot gelang es, ein Ausbreiten des Feuers auf andere Häuser zu verhindern. Allerdings wurden nach Angaben der Polizei zwei vor dem Brandhaus geparkte Wagen beschädigt.

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