Skaterhockey: Die Kaarster verlieren nach klarer Führung noch mit 5:7.

Skaterhockey: Die Kaarster verlieren nach klarer Führung noch mit 5:7.
Die Crash Eagles schnupperten an der Überraschung. Archiv

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Tinter

Die Crash Eagles schnupperten an der Überraschung. Archiv

Kaarst. Die Crash Eagles Kaarst schnupperten an der Sensation im ersten Finalspiel um die Deutsche Skaterhockey-Meisterschaft, doch am Ende nahm die Partie an der Essener Raumerstraße doch den erwarteten Verlauf. Titelverteidiger SHC Rockets Essen, in eigener Halle nun saisonübergreifend seit 20 Partien ungeschlagen, wandelte einen 1:4-Rückstand nach zwei Dritteln im letzten Spielabschnitt noch in einen 7:5-Erfolg um und ging damit in der Best-of-Three-Serie mit 1:0 in Führung.

Den Sack zumachen können die Essener bereits am dritten Advent, wenn um 19 Uhr das zweite Spiel der Finalserie in der Kaarster Stadtparkhalle angepfiffen wird. Doch das möchten die Crash Eagles natürlich verhindern. „Wir wollen jetzt das dritte Spiel erzwingen“, sagte Trainer Georg Otten, der mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden war. „Das war insgesamt ein Spiel, das einem Finale würdig war.“

Und in dem seine Schützlinge den weitaus besseren Start erwischten: Schon nach 57 Sekunden gelang Moritz Otten nach Pass von Felix Wuschech der Führungstreffer für die Gäste. Die Wiederholung dann im zweiten Spielabschnitt: Nur wenige Sekunden nach dem Anpfiff verwertete Thimo Dietrich einen Pass von Tim Dohmen zum 2:0. Essen verstärkte nun seine Angriffsbemühungen und wurde durch den Anschlusstreffer (22.) belohnt. Im Bemühen um den Ausgleich machten die Gastgeber nun hinten auf und ließen sich auskontern. Zwei Treffer von Thimo Dietrich bescherten den Eagles das 4:1, das bis zur Drittelpause Bestand hatte.

Am Sonntag steigt das zweite Spiel der Best-of-Three-Serie in Kaarst

Bis zur 45. Minute verkürzten die Gastgeber im Schlussabschnitt auf 3:4. Trainer Georg Otten brachte durch eine Auszeit wieder Ruhe in die Kaarster Reihen. Prompt traf Moritz Otten zum 5:3. „Anschließend hatten wir mehrfach das sechste Tor auf dem Schläger, hatten aber leider etwas Pech im Abschluss“, sagte Georg Otten über die aus seiner Sicht spielentscheide Phase. Stattdessen drehte der Titelverteidiger in den letzten Minuten den Spieß noch komplett um. Nach der Schlusssirene lieferten sich Tim Dohmen und Christian Nieberle noch ein hitziges Wortgefacht, das beiden eine Sperre für das zweite Spiel am kommenden Sonntag in Kaarst einbrachte. -vk

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