Mit einem Sieg heute in Oberhausen stünde der Skaterhockey-Bundesligist im DM-Finale.

Mit einem Sieg heute in Oberhausen stünde der Skaterhockey-Bundesligist im DM-Finale.
Der Kaarster Moritz Otten ist wieder einsatzbereit.

Der Kaarster Moritz Otten ist wieder einsatzbereit.

CEK

Der Kaarster Moritz Otten ist wieder einsatzbereit.

Kaarst. Mit dem unerwartet lockeren 13:3-Heimsieg über die Miners Oberhausen hat sich Skaterhockey-Bundesligist Crash Eagles Kaarst in der Play-off-Serie um den Einzug ins DM-Finale den ersten Matchball erspielt. Gewinnt der Vizemeister heute Abend (19 Uhr, Karl-Heinz-Pflugbeil-Arena an der Bottroper Straße in Osterfeld) auch die zweite Partie, ist das Ticket für das Finale gebucht – ansonsten bringt das dritte Duell am 25. November in Kaarst die Entscheidung. Adler-Trainer Georg Otten würde allzu gerne schon heute alles klar machen. „Du weiß ja nie, was in einem dritten Spiel so passiert“, unkt er.

Trainer Otten fordert eine hohe Torausbeute beim Überzahlspiel

Am ersten Spieltag der Hauptrunde hatten die Kaarster in Oberhausen mit 9:12 verloren. Die wesentliche Erkenntnis Ottens daraus: „Der Schlüssel zum Erfolg ist zum einen, Strafzeiten zu vermeiden, und zum anderen, eigene Strafzeiten zu nutzen.“

Das Überzahlspiel steht mittlerweile bei allen Teams ganz oben auf der Prioritätenliste. „Wir trainieren das bis zum Erbrechen“, sagt Otten und fordert: „Von fünf Strafzeiten müssen mindestens drei zu Toren führen.“

In Oberhausen rechnen die selbstbewussten Eagles mit deutlich mehr Gegenwehr des Neulings als im Hinspiel. Die Kraft der Miners speist sich nahezu komplett aus aktiven oder ehemaligen Eishockeyspielern. So hütet Etienne Renkewitz das Gehäuse des Oberligisten Füchse Duisburg. Mit dem Herner EV ebenfalls drittklassig auf dem Eis im Einsatz sind Stephan Kreuzmann, Dominik Luft und Maik Klingsporn. In Torhüter Marvin Haedelt, Benedikt Hüsken, Joey-Max Menzel, Kevin Wilson und Stefan Dreyer greifen gleich fünf Akteure in der Regionalliga für die Dinslaken Kobras zum Schläger. Auch ist der im Hinspiel gesperrte Torjäger Fabian Lenz wieder dabei.

„Der Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, liegt bei Oberhausen“, sagt Otten, der in seinem Sohn Moritz Otten wieder auf einen seiner besten Stürmer bauen kann.

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