Erstmals spielen die Unternehmer im Sportforum. Die Polizei unterliegt im Endspiel, gewinnt aber den Fairness-Pokal.

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Der spätere Turniersieger, Print Broker House, spielt hier gegen die Mannschaft von Autohaus Moll (gestreift).

Der spätere Turniersieger, Print Broker House, spielt hier gegen die Mannschaft von Autohaus Moll (gestreift).

Engers

Der spätere Turniersieger, Print Broker House, spielt hier gegen die Mannschaft von Autohaus Moll (gestreift).

Büttgen. Im 15. Jahr kämpften 15 Mannschaften um den Kaarster Business-Cup. Eine Mannschaft musste kurzfristig zurückziehen. Und da der Turniersieger der beiden Vorjahre, C.B. Hoffmann, ebenfalls fehlte, gab es beim letzten Abpfiff einen neuen Titelträger.

Um diesen bewarben sich mit dem Autohaus Moll, Print Broker House, Datango AG und SCA Rheindisplay auch vier Unternehmen, die erstmals teilnahmen. Die SG Kaarst schickte fairerweise nicht ihre Fußballmannschaft, sondern ihre Funktionäre aufs Spielfeld.

International wurde es in der Gruppe zwei: Die "Franzosen" von L’Oreal und die "Schweden" von Ikea kämpften in ihrem letzten Spiel nur noch um die Ehre statt um den Einzug ins Viertelfinale. Mit 4:1 setzten sich die Franzosen durch. Der Kosmetikkonzern stellte auch eine der größten Fangruppen.

Rund 25 Kollegen trommelten an die Banden und skandierten: "Markus für Deutschland!". Besagter hatte sich kurz zuvor durch die gegnerische Abwehrreihe gedribbelt und das Tor zum Endstand geschossen. Zum Glück, denn Sekunden vorher meckerte noch Teamchef Eric Schneider: "Der fummelt immer so viel."

Erstmals wurde der Business-Cup im Sportforum Kaarst-Büttgen ausgerichtet. Der Umzug fand nur statt, weil der Organisator, die Betriebssportgemeinschaft der Stadtverwaltung, damit gerechnet hatte, dass zurzeit die Dreifachturnhalle in Kaarst saniert würde.

Ob das Sportforum auch in Zukunft die Spielstätte bleibt, ist noch offen. Wirtschaftsförderer Dieter Güsgen zeigte sich mit der Örtlichkeit zufrieden. "Die Atmosphäre ist gut. Vom Biergarten aus können die Spiele angeschaut werden, außerdem gibt es einen weiteren Platz zum Einspielen und Warmmachen", sagte Güsgen, der auch selbst die Fußballschuhe schnürte.

Die Stadtverwaltung hatte gleich zwei Mannschaften in den Wettbewerb geschickt. Die Erfolgsaussichten für beide Teams sahen kurz vor Schluss der Vorrunde nicht schlecht aus. "Bisher haben wir alle Spiele gewonnen", so Güsgen.

Schließlich konnte die erste Mannschaft der Stadtverwaltung im kleinen Finale mit 4:2 über das Team von Opel Dresen triumphieren und den drittgrößten Pokal mitnehmen. Die Zweitvertretung der Stadt musste sich bereits im Viertelfinale dem späteren Business-Cup-Sieger Print Broker House geschlagen geben.

Der Turnierneuling gewann das Endspiel mit 4:1 gegen die Polizei und stellte mit Marvin Woike auch den besten Torschützen. Elfmal traf er ins Schwarze. Die Kaarster Ordnungshüter gewannen dafür den Fairness-Pokal.

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