Kooperation: Delegation ist nach der Besichtigung von den Möglichkeiten in Büttgen begeistert.

Der türkische Vizepräsident Acikalin drehte erst einmal eine Ehrenrunde, ehe sich die Gruppe dem Fotografen stellte: NRW-Präsident Toni Kirsch, Vizepräsident Acikalin, Präsident Müftüoglu, VfR-Vizepräsident Herbert Ahlert und VfR-Präsident Franz-Josef Kallen (v. l.).
Der türkische Vizepräsident Acikalin drehte erst einmal eine Ehrenrunde, ehe sich die Gruppe dem Fotografen stellte: NRW-Präsident Toni Kirsch, Vizepräsident Acikalin, Präsident Müftüoglu, VfR-Vizepräsident Herbert Ahlert und VfR-Präsident Franz-Josef Kallen (v. l.).

Der türkische Vizepräsident Acikalin drehte erst einmal eine Ehrenrunde, ehe sich die Gruppe dem Fotografen stellte: NRW-Präsident Toni Kirsch, Vizepräsident Acikalin, Präsident Müftüoglu, VfR-Vizepräsident Herbert Ahlert und VfR-Präsident Franz-Josef Kallen (v. l.).

Vossen

Der türkische Vizepräsident Acikalin drehte erst einmal eine Ehrenrunde, ehe sich die Gruppe dem Fotografen stellte: NRW-Präsident Toni Kirsch, Vizepräsident Acikalin, Präsident Müftüoglu, VfR-Vizepräsident Herbert Ahlert und VfR-Präsident Franz-Josef Kallen (v. l.).

Büttgen. Eine Delegation des türkischen Radsportverbandes ("Turkish Cycling Federation") besichtigte auf Einladung von Toni Kirsch von Radsportverband NRW das Büttgener Sportforum, um sich über die Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit mit dem NRW-Radsport zu informieren.

Präsident Emin Müftüoglu und sein Stellvertreter Abdurrhman Acikalin waren begeistert, als ihnen VfR-Präsident Franz-Josef die international bekannte und von vielen National-Teams in Anspruch genommene Anlage vorstellte: "Eine wundervolle Anlage, die alles aus einer Hand anbietet - von der Bahn bis zum Bett!"

Die mehrtägige Informationsreise wird die türkische Delegation nach der Besichtigung der Büttgener Radsportanlage auch nach Warendorf zum Sportmedizinischen Institut der Bundeswehr und nach Winterberg führen, wo der Stützpunkt des Landesverbandes für die Mountainbike-Fahrer besichtigt wird. Ihren Abschluss findet die Informationsreise in Kaiserslautern im dortigen Sportgymnasium mit dem Ziel, Sportförderung in Deutschland hautnah zu erleben.

Hintergrund des türkischen Besuches ist der Wunsch nach einer engeren Kooperation mit einer erfolgreichen Radsport-Nation, wie NRW-Verbandspräsident Toni Kirsch erläuterte. Ihren Anfang wird die Zusammenarbeit mit dem türkischen Verband im März mit einem zweiwöchigen -Trainingsaufenthalt der deutschen Jugend-Nationalmannschaft und einer NRW-Auswahl in Side-Manavgat nehmen. Mit einer deutschen hochkarätigen Beteiligung kann auch die "Tour of Turkey" rechnen, die im April stattfindet.

"Die Türken stehen im Radsport noch am Anfang, sind aber unheimlich ehrgeizig und wollen unbedingt an die Spitze", sagt Toni Kirsch vom NRW-Radsportverband. "Dabei können sie mit einer wichtigen staatlichen Förderung rechnen."

Von der Kooperation mit dem türkischen Verband, der mit seinen Fahrern möglicherweise zu einem Trainingsaufenthalt nach Kaarst kommen wird, verspricht sich Kirsch eine Menge: "Ich denke, dass beide Seiten von der geplanten Zusammenarbeit profitieren werden. Dabei wird das Radsportleistungs-Zentrum NRW in Büttgen eine wichtige Rolle spielen, weil man dort große Erfahrungen mit ausländischen Spitzenteams hat." Präsident Müftüoglu war daher auch sichtlich beeindruckt, als er hörte, dass über die Hälfte der bei der Olympiade in Sydney gewonnen Radsport-Medaillen auf Mannschaften entfielen, die zuvor in Büttgen trainiert hatten.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer