Die Kosten des Bauwerks belaufen sich auf 8,8 Millionen Euro.

Die Kosten des Bauwerks belaufen sich auf 8,8 Millionen Euro.
Noch sind die Fahrbahnen auf der A 57 bei Dormagen durch die Baustelle verengt. Ab März sollen vier Spuren zur Verfügung stehen.

Noch sind die Fahrbahnen auf der A 57 bei Dormagen durch die Baustelle verengt. Ab März sollen vier Spuren zur Verfügung stehen.

Tinter

Noch sind die Fahrbahnen auf der A 57 bei Dormagen durch die Baustelle verengt. Ab März sollen vier Spuren zur Verfügung stehen.

Dormagen. Seit Januar 2016 wird an ihr gebaut, 27 Monate später soll sie fertig sein: Nach Angaben des Landesbetriebs Straßen NRW wird die neue A 57-Brücke bei Nievenheim Ende März, spätestens Anfang April fertig sein. Das heißt: In beiden Richtungen stehen jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung, ohne Verschwenkung, wie es bislang der Fall ist.

Eigentlich sind es sogar sechs Fahrspuren, die dort zur Verfügung stehen, aber erst dann de facto von den Autofahrern genutzt werden können, wenn der sechsstreifige Ausbau der A 57 bei Dormagen erreicht hat. Die Kosten des Brückenbauwerks belaufen sich laut Landesbetrieb auf 8,8 Millionen Euro.

„Als wesentliche Arbeiten müssen noch die Brückenplatten, also die zweite Brückenhälfte, abgesenkt werden.“

Norbert Cleve, Sprecher des Landesbetriebs

Autofahrer, die aus Richtung Neuss die Dauerbaustelle passieren, sehen auf der linken Seite, dass die Fahrbahnen fertig sind und die Bauarbeiten sich ihrem Ende nähern. „Als wesentliche Arbeiten müssen die Brückenplatten, also die zweite Brückenhälfte, noch abgesenkt werden“, erklärt Norbert Cleve, Sprecher des Landesbetriebs in Krefeld. Diese Brückenhälfte ist in den vergangenen Monaten höher gebaut worden. Der Grund dafür ist die darunter liegende Eisenbahnlinie, die ins Aluminiumwerk führt und deren Betrieb nicht unterbrochen werden konnte. „Die Fahrbahnen werden nach der Einschalung jetzt abgesenkt.“ Hinzu kommen weitere Restarbeiten: Die Übergänge von den Brückenfahrbahnen zur „normalen“ Fahrbahn müssen noch gemacht werden, dazu die so genannten Brückenkappen, auf denen die Schutzplanken und Geländer angebracht werden, ferner müssen Mittelstreifen zwischen beiden Fahrtrichtungen hergerichtet und Entwässerungsleitungen angeschlossen werden.

Ursprünglich sollten die Arbeiten schon etwas weiter gediehen sein, aber das schlechte Wetter in den vergangenen Wochen führte zu leichten Verzögerungen, so der Sprecher des Landesbetriebs. Ende März soll dann der zweite Haken hinter ein Bauprojekt in diesem Bereich gemacht werden können. Im November wurde bereits der Umbau der Raststätte Nievenheim (Fahrtrichtung Krefeld/Neuss) beendet, als nächstes steht die Erweiterung der A 57 von vier auf sechs Fahrstreifen an. Dazu gibt es in diesem Jahr den Erörterungstermin des Landesbetriebs als Bauherr mit der Bezirksregierung und den sogenannten Einwendern. Die Verantwortlichen hoffen darauf, dass Anfang 2019 Baurecht vorliegt, so dass im günstigsten Fall im darauffolgenden Herbst der Bau begonnen werden kann. Es geht zunächst um die neun Kilometer lange Passage zwischen dem Dreieck Neuss-Süd und dem Süden von Dormagen, Stadtgrenze zu Köln. Verbaut werden rund 75 Millionen Euro.

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