Seit 2013 wurde das Geschäft bereits sechsmal ausgeraubt. Auch gestern raubten die Täter mit vorgehaltener Waffe die Kasse aus.

Hackenbroich. Es sind Szenen wie in einem Spielfilm. Urplötzlich stürmen in der Nacht Unbekannte eine Tankstelle, ziehen die Schusswaffe und fordern mit der vorgehaltenen Waffe das Personal auf, das Geld aus der Kasse herauszugeben. So ereignete es sich gestern Nacht gegen drei Uhr an der Aral-Tankstelle in Hackenbroich an der Kruppstraße. Zwei bislang unbekannte Täter bedrohten mit Messer und Pistole das Personal und forderten Geld. Da aber die Bareinnahmen besonders gesichert waren, erbeutete das Duo lediglich Zigarettenschachteln. Nachdem Überfall flüchteten die Räuber über ein angrenzendes Feld zu Fuß in Richtung Bergiusstraße. Nach dem Überfall riefen die Angestellten der Tankstelle die Polizei. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief jedoch ohne Erfolg.

Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen zum aktuellen Fall

Die Kripo nahm die Ermittlungen auf und fahndet nun anhand der Zeugenbeschreibung nach dem Duo. Die Zeugen beschrieben die Täter als etwa 20 Jahre alt, zirka 1,70 bis 1,75 Meter groß und schlank. Beide sprachen Deutsch. Der Täter mit der Schusswaffe trug laut Zeugenaussage eine graue Jogginghose, beige-braune Schuhe und hatte sein Gesicht zur Tatzeit mit einem Schal vermummt. Sein Komplize war mit einer Bluejeans und beigen Schuhen bekleidet. Zudem trugen beide die Kapuzen ihrer schwarzen Pullover oder Jacken tief ins Gesicht gezogen. Hinweise auf die Identität der beiden Tatverdächtigen oder zum Überfall nimmt die Polizei unter Tel. 02131/3000 entgegen. Es ist nicht der erste Vorfall an der Tankstelle Pfennigs: Seit 2010 wurde sie jetzt zum sechsten Mal ausgeraubt. Das letze Mal liegt bereits drei Jahre zurück. Die Räuber, die im September 2013 die Tankstelle mit einer Gaspistole überfielen, wurden kurze Zeit später von der Polizei gestellt. Die zur Tatzeit 18- und 19 Jahre alten Dormagener gestanden, bei dem Überfall 700 Euro und Zigaretten erbeutet zu haben. Das Düsseldorfer Landgericht hatte die beiden mit einer glimpflichen Zwei- Jahresstrafe auf Bewährung verurteilt.

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