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Weinfreunde kamen auf dem Freithof auf ihre Kosten.

Weinfreunde kamen auf dem Freithof auf ihre Kosten.

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Weinfreunde kamen auf dem Freithof auf ihre Kosten.

Neuss. Jede Menge feine Tropfen waren am Wochenende beim Weinfest auf dem Neusser Freithof gefragt. Bei den zum Teil sehr kühlen Temperaturen und dem starken Wind hätten die 14 Winzer eigentlich auch Glühwein anbieten können. „Ich bin mir sicher, dass der gut angekommen wäre“, sagt Wein-Verkäuferin Sabine Läufer. Trockene Weine wie der „Sauvignon Blanc“ waren an ihrem Stand trotzdem gefragt. „Viele der Kunden kommen ganz gezielt zum Weinfest“, sagt Sabine Läufer, die mit ihren Kollegen von der rheinhessischen Weinmanufaktur Brummund zum ersten Mal in Neuss vertreten war. Und das zu einem verdammt frühen Zeitpunkt, denn das Neusser Weinfest ist eines der ersten, die in diesem Jahr überhaupt in NRW stattfanden.

Was das Fest zu einem besonderen Treffpunkt für Weinliebhaber macht? „Die Kulisse. Und die Tatsache, dass man sich gemütlich an Bistro-Tische setzen kann“, erzählt Organisator Leon Sztabelski, der am Glockhammer ein Weingeschäft betreibt. Er schätzt, dass mindestens 90 Prozent aller Besucher das Fest, das sich in den vergangenen Jahren etabliert hat, gezielt ansteuern. Viele trotzten sogar Hagelschauern und blieben bis in die späten Abendstunden. Vereinzelt machten auch „Laufkunden“ Halt an den Pavillons und Ständen der Winzer aus Nahe, Pfalz und Rheinhessen.

Spezialitäten aus Frankreich von Käse bis zu Austern

Vom Weinfest konnten auch die Bücherbörse am Platz vor dem Romaneum sowie der benachbarte französische Markt mit Feinkost aus Frankreich profitieren. An neun dekorierten Ständen konnten Besucher dort Spezialitäten wie Käse, Flammkuchen, Nougat, getrocknete Salami und Austern probieren. „Viele unserer Aussteller kommen extra aus Frankreich und bieten ihre Waren hier an“, sagt Organisator Georges Vidal, der ursprünglich aus Lyon stammt und zu einigen Händlern in Frankreich Kontakt hält. Einer von ihnen: Sylvain Nareltan aus der Nähe von Metz, der an seinem Stand Schokolade und bunte Macarons, ein Baisergebäck, anbot. Er sagt: „Ich liebe Neuss. Die Leute hier sind sehr probierfreudig.“

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