Das Jugendsinfonieorchester „Sinfo“, die Rockband „Fun“ und der Chor „Stimmlich“ musizieren gemeinsam.

Konzert
Gute Mischung: Das Jugendsinfonieorchester Neuss spielte zusammen mit einem Chor und einer Rockband.

Gute Mischung: Das Jugendsinfonieorchester Neuss spielte zusammen mit einem Chor und einer Rockband.

Woitschützke

Gute Mischung: Das Jugendsinfonieorchester Neuss spielte zusammen mit einem Chor und einer Rockband.

Neuss. Im ausverkauften Saal des Zeughauses ertönte „Pretty Woman“ – und die Zuhörer hielt nichts mehr auf ihren Sitzen. Begeistert klatschten sie im Takt mit, um gleich danach bei „Nothing compares to you“ einem bewegenden Solo-Gesang wieder ruhig zu lauschen. Zuvor konnten Anton Dvoraks „Slawische Tänze“ die Herzen gewinnen.

„Rock meets Classic“ – dieses ungewöhnliche Benefizkonzert zugunsten des Vereins „Himmelblaue Traumfabrik“ deckte am Samstag in zwei Stunden eine breite musikalische Palette ab und vereinte generationsübergreifend Musiker und Zuhörer. Das Jugendsinfonieorchester Neuss „Sinfo“ mit 50 Musikern von 14 bis 19 Jahren spielte gemeinsam mit der seit 35 Jahren bestehenden Rockband „Fun“ und dem aus acht jungen Damen formierten Chor „Stimmlich“, beide aus Mönchengladbach.

Dort feiert diese Form der Kombination aus Rock und Pop bereits seit zehn Jahren Riesenerfolge, erzählte Günter vom Dorp, Leadsänger von „Fun“, der auch als Moderator fungierte.

Durch das bunt gemischte Programm aus Klassik wie die Ouvertüre zu Giuseppe Verdis „Nabucco“ und Popsongs wie „Only time“ von Enya oder „Sound of silence“ von Simon & Garfunkel erreiche man sowohl ein älteres wie auch ein junges Publikum, das sich durch die modernen Arrangements von Peter Lischewski angesprochen fühle, so vom Dorp.

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