Grevenbroich/München. Neue Konzepte für die Innenstadt und speziell ein größeres gastronomisches Angebot am Markt waren die Schwerpunkte für die Grevenbroicher Delegation beim Besuch der Immobilienmesse Expo Real in München. „Der Erfolg des Feierabendmarktes hat gezeigt, welches Potenzial der Marktplatz hat“, sagt Bürgermeister Klaus Krützen bei seiner Messe-Bilanz.

In München hat er Gespräche mit Anbietern aus dem Bereich der Gastronomie und Systemgastronomie geführt. Ziel ist aber weniger die Ansiedlung von Selbstbedienungsrestaurants als eine qualitativ hochwertigere Lösung.

Kontakte seien geknüpft und müssten jetzt nachgearbeitet werden. Langfristig könnte das dazu beitragen, die Lebens- und Aufenthaltsqualität in der City deutlich zu erhöhen. „Was Neuss mit der geballten Außengastronomie auf dem Markt gelungen ist. Das ist super“, so der Bürgermeister.

Große Ketten tun sich bei Neueröffnungen schwerer

Eine Wiederbelebung des Dorfplatzes im Montanushof sei hingegen eher unwahrscheinlich. „Auch das haben wir hinterfragt, aber alle Investoren und Projektentwickler sagen uns, dass ein Konzept, wie es dort einmal existiert hat, weder zeitgemäß noch wirtschaftlich zu betreiben ist“, sagt Krützen. Auch die Konstellation mit zwei Einkaufszentren wird aus Investorensicht offenbar als problematisch bewertet. Eigentlich, so die Nettobotschaft, reiche ein Zentrum dieser Art für eine Stadt in der Größenordnung von Grevenbroich. Auch täten sich große Einzelhandelsketten wie H&M in jüngster Zeit mit der Neueröffnung von Standorten schwerer als noch vor ein paar Jahren. Dennoch, so Krützen, sei es gelungen, auch mit dem Blick auf Handelsimmobilien gute Gespräche zu führen. Aussichtsreich sei hingegen die Ansiedlung eines Baumarktes gegenüber des Zuckerfabrik-Geländes in Wevelinghoven. Die Gespräche dafür verdichteten sich.

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