St.-Sebastianus-Schützen testen im nächsten Jahr neues Fest-Konzept.

St.-Sebastianus-Schützen testen im nächsten Jahr neues Fest-Konzept.
Jochen Hennen, Präsident der St.-Sebastianus-Schützen, suchte anlässlich des nachlassenden Zuspruchs für den Further Abend nach einem neuen Ansatzpunkt für die Großveranstaltung.

Jochen Hennen, Präsident der St.-Sebastianus-Schützen, suchte anlässlich des nachlassenden Zuspruchs für den Further Abend nach einem neuen Ansatzpunkt für die Großveranstaltung.

Woitschützke

Jochen Hennen, Präsident der St.-Sebastianus-Schützen, suchte anlässlich des nachlassenden Zuspruchs für den Further Abend nach einem neuen Ansatzpunkt für die Großveranstaltung.

Neuss. Der Further Abend, den die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Neuss Furth alljährlich am Samstag vor ihrem Patronatstag veranstaltet, hat in diesem Jahr zum letzten Mal stattgefunden. „Dieses Format hat 15 Jahre lang gut funktioniert“, sagt Jochen Hennen, erster Brudermeister der St.-Sebastianus-Schützen. „In den letzten Jahren gab es aber immer wenig Zuspruch. Deshalb war es jetzt Zeit für etwas Neues.“

Junge Zillertaler wurden als Musikact verpflichtet

Bei ihrer Suche nach Alternativen arbeiteten die Schützen mit Eventmanager Marc Pesch zusammen. „Wir haben uns zusammengesetzt und uns Gedanken gemacht“, sagt er. „Dabei herausgekommen ist die Wintergaudi.“ Der Kirmesplatz auf der Furth wird sich dafür am 21. Januar des kommenden Jahres in ein Zentrum für Alpenfans aller Couleur verwandeln. Er wolle mit den Furthern ein großes Winterfest feiern, sagt Pesch. „Das Festzelt wird mit Alpendeko geschmückt und ein Caterer versorgt die Gäste mit typischer Bergküche.“

Damit sie das große Festzelt vollbekommen, haben die Veranstalter die Jungen Zillertaler verpflichtet – eine bekannte Stimmungsband aus Österreich, die mit ihren Titeln regelmäßig die Charts des Alpenlandes stürmt. „Die Musiker werden etwa drei bis vier Stunden auf der Bühne stehen“, erläutert der Eventmanager. Für das passende musikalische Flair sei also gesorgt.

Bei der Wintergaudi soll es möglichst authentisch zugehen. Weil ein solcher Aufwand Geld kostet, haben sich die Veranstalter Sponsoren wie das Autohaus Gottfried Schulz und den Tourismusverband der österreichischen Ferienregion Kaiserwinkl mit ins Boot geholt. „Wir unterstützen solche Events besonders gerne“, sagt Verbands-Geschäftsführer Thomas Schönwälder. „Ein Drittel unserer Gäste stammt aus NRW. Veranstaltungen wie diese sind deshalb eine gute Bühne für uns.“ Die Kosten für die Wintergaudi beziffert Pesch mit „einem Betrag im fünfstelligen Bereich.“ Damit sich der Einsatz auch lohnt, sollen im Januar deshalb mindestens 1500 Gäste kommen. Der Vorverkauf sei jedenfalls schon gut angelaufen. „Unsere 300 ermäßigten Frühbuchertickets sind nahezu ausverkauft“, sagt der Eventmanager. „Wir hoffen, dass das jetzt so weitergeht.“

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