Dormagen. Einen Tag nach der Explosion in einer Aluminium-Schredderanlage in Dormagen haben Ärzte für den dabei schwer verletzten Arbeiter Entwarnung gegeben.

Der 29-Jährige sei nicht mehr in Lebensgefahr, teilte die Polizei in Neuss am Mittwoch mit. Er hatte schwere Verbrennungen erlitten und war mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert worden. Ursache und Schadenshöhe seien weiterhin unklar, die Ermittlungen eingeleitet.

Schwere Stahlteile der Anlage wurden durch die Wucht der Detonation mehr als 50 Meter weit geschleudert. Die Polizei bestätigte Anwohneraussagen, nach denen sich bereits vor zwei Jahren ein Störfall in dem Betrieb ereignet hatte. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme erneut nicht zu erreichen.

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