Die Stadt wertet den Mängelmelder als Erfolg.

Kaarst. Man kann es per Internet machen, per App oder ganz altmodisch telefonisch: Melden, wo im Kaarster Stadtgebiet etwas nicht so ist, wie es sein sollte. Der Mängelmelder wurde im September 2012 eingeführt und kann nach rund vier Jahren als voller Erfolg angesehen werden. Insgesamt wurden der Stadt bis jetzt 2812 Mängel angezeigt „In der dunklen Jahreszeit sind es vor allem defekte Straßenlaternen, die von den Bürgern angezeigt werden“, weiß die zuständige Sachbearbeiterin, Luisa Schlaghecken. Und sie weiß auch, dass es von vielen Faktoren abhängen kann, wie lange die Mängelbeseitigung dauert. Ein wenig Geduld ist angebracht, wenn Laternen nicht brennen. Das liege daran, dass das mit der Reparatur beauftragte Unternehmen in der Regel einige Aufträge sammelt und es schwierig ist, den Fehler zu finden. „Wird ’wilder Müll’ gemeldet, sind die Mitarbeiter des Bauhofs in der Regel binnen ein bis zwei Tagen vor Ort“, so Schlaghecken. Komplizierter werde es, wenn eine Ampel nicht funktioniert. „Vor allem, wenn sie an einer Landstraße steht. Dann ist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen zuständig“, erklärt sie.

Viele Bürger schicken mit dem Smartphone auch ein Foto mit

Was sie aber nicht davon abhält, die Reparatur nach einer gewissen Zeit anzumahnen. Wer einen Mangel mit dem Smartphone - die App gibt es für Android und Apple - meldete hängt oft auch ein Foto an: So wissen die Männer vom Bauhof bei „wildem Müll“ sofort, um welche Menge Abfall es sich handelt. Insgesamt sind bisher 739 Mängel mit Foto eingegangen. Und im vergangenen Jahr wandten sich Kaarster Bürger 717 Mal an die Stadt, um einen Mangel zu melden. Schlaghecken nimmt jeden ernst. barni

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