Aktionsgemeinschaft in Osterath hat 91 zahlungswillige Teilnehmer.

Osterath. „Im Moment herrscht ein bisschen Ruhe“, sagt Wolfgang Miller. Der Sprecher der Aktionsgemeinschaft in Osterath, die aufgrund der nächtlichen Brandstiftungen einen privaten Wachdienst für Kontrollfahrten durchs Wohngebiet engagieren will, ist dennoch optimisch, dass er sich noch in dieser Woche mit seinen Kollegen verständigt. Der Vorstand muss entscheiden, welcher der sieben Wachdienste den Auftrag erhält.

1987 Euro von 91 Beteiligten stehen zur Finanzierung dieser Dienstleistung zur Verfügung. „2100 bis 2200 Euro brauchen wir eigentlich“, sagt Miller. „Wir sind händeringend auf der Suche nach Teilnehmern.“ Weitere Mitstreiter zu gewinnen sei schwieriger geworden, zumal es in den vergangenen Wochen keine vergleichbaren Brandstiftungen mehr gegeben hat.

Miller will den Vertrag mit dem Wachdienst noch in dieser Woche unterzeichnen. Geht es nach ihm, sollen die Kontrollen in der nächsten Woche beginnen. „Aber darüber gibt es ganz unterschiedliche Ansichten.“

Mancher argumentiere, man solle den zeitlich zunächst auf sieben Monate befristeten Sicherheitsservice erst im August oder September beginnen. „So oder so: In dieser Woche soll eine Entscheidung fallen und ich hoffe, dass wir Montag starten können.“

Die Unterstützer zu motivieren sei mühsamer gewesen, als er und seine Mitstreiter es sich vorgestellt hatten. „Aber ich bin positiv gestimmt.“

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