FlagFootball: Strümper Gymnasiasten siegen im Endspiel gegen Schleswig-Holstein souverän mit 34:19.

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Ein seltenes Bild: Ein Pass auf Marco Krause wird vom Gegner abgefangen.

Ein seltenes Bild: Ein Pass auf Marco Krause wird vom Gegner abgefangen.

Ein seltenes Bild: Ein Pass auf Marco Krause wird vom Gegner abgefangen.

Strümp. Beim Buchmacher hätte man im Vorfeld für den Tipp, dass die Meerbusch Eagles Deutscher Meister 2009 im Schul-FlagFootball werden, wohl eine ganz schlechte Quote einkalkulieren müssen. Und tatsächlich konnten die Gymnasiasten aus Strümp ihren Titel in heimischer Halle dann auch verteidigen. Der "befürchtete" Spaziergang wurde es jedoch nicht.

Gleich im Auftaktspiel ihrer Gruppe gegen die Ga-Magics aus Schleswig Holstein wurde der NRW-Landesmeister bei der 26:32-Niederlage zunächst einmal aus allen Träumen gerissen. Doch mit dem Rücken zur Wand steigerte sich das Team von Coach Tilman Weise von Spiel zu Spiel: Einem klaren 19:0-Sieg gegen die Wendelstein Warriors aus Bayern folgte der Halbfinal-Einzug durch einen 34:12-Erfolg gegen die Salty Bulldogs aus Niedersachsen.

Im Semifinale gab es dann die Neuauflage des Vorjahres-Endspiel gegen die Bingen Buccaneers aus Rheinland Pfalz, die alle drei Vorrundenspiele gewonnen hatten. Und wie schon 2008 behielten die Meerbuscher erneut die Oberhand und zogen durch einen 25:12-Sieg in das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft ein.

Dort gab es dann das erwartete Wiedersehen mit den Ga-Magics, die ihr Halbfinale gegen die Wiesbaden Tigers mit 25:19 gewonnen hatten. Der Gastgeber zeigte sich zum Abschluss des Turniers viel konzentrierter als noch zu Beginn des Tages und ließ nach anfänglichen Schwierigkeiten relativ schnell einen Touchdown nach dem anderen folgen, so dass unter dem Strich ein nie gefährdeter 34:19-Sieg heraussprang.

Die Eagles wirkten stets etwas schneller und trickreicher als ihr Gegner, die Pässe von Quarterback Marco Krause, dem verlängerten Arm von Coach Weise auf dem Spielfeld, fanden fast immer einen fangsicheren Abnehmer.

Das zweite Team der Eagles, das sich überraschend ebenfalls für die Finalrunde qualifiziert hatte, schlug sich zwar tapfer, schied nach drei Niederlagen aber bereits in der Vorrunde aus.

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