Der TuS Bösinghoven hat die Stadtmeisterschaft in der Halle durch ein 3:1 im Finale gegen Strümp gewonnen.

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Die Entscheidung: Der Ball zappelt zum 3:1 im Netz des Strümper Tores. Jonathan Weyel (l.) hat es erzielt, Markus Gorgs, Torschütze des 2:1, freut sich mit.

Die Entscheidung: Der Ball zappelt zum 3:1 im Netz des Strümper Tores. Jonathan Weyel (l.) hat es erzielt, Markus Gorgs, Torschütze des 2:1, freut sich mit.

Ausgelassen feierten die Spieler des TuS Bösinghoven nach dem Finalsieg den Titelgewinn.

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Die Entscheidung: Der Ball zappelt zum 3:1 im Netz des Strümper Tores. Jonathan Weyel (l.) hat es erzielt, Markus Gorgs, Torschütze des 2:1, freut sich mit.

Strümp. Mit dem TuS Bösinghoven hat sich bei der 25. Stadtmeisterschaft im Hallenfußball gestern erwartungsgemäß das klassenhöchste Team in Meerbusch durchgesetzt. Der Landesligist besiegte in einem wenig dramatischen Endspiel den Turnierausrichter SSV Strümp mit 3:1. Es war die Neuauflage des Vorrundenspiels zwischen beiden Mannschaften, auch in dieser Partie hatte Bösinghoven mit 4:2 die Nase vorn.

Kerim Gürdal, der später zum, besten Spieler des Tages gekürt wurde, erzielte für den Favoriten im Finale das 1:0, doch postwendend glich Simon Webers zur Freude des zahlreichen Strümper Anhangs in der Halle des Meerbusch-Gymnasiums für den Außenseiter wieder aus. In einer weitgehend ausgeglichenen Partie waren es dann Markus Gorgs und Jonathan Weyel, die mit ihren Toren den Klassenunterschied deutlich machten.

Conny Schäfer gewinnt mit sechs Treffern die Torjägerkanone

Im Spiel um Platz drei besiegte der Bezirksligist FC Büderich den klassentieferen OSV Meerbusch deutlich mit 6:2. Dabei erzielte Conny Schäfer seine Treffer vier und fünf an diesem Nachmittag, das reichte für die Torjägerkrone.

Dass die Büdericher bereits im Halbfinale auf den TuS Bösinghoven trafen, hatten sie sich selbst zuzuschreiben. Denn in der Vorrunde verlor der FCB gegen Osterath nach 2:1-Führung mit 2:3, weil man zweimal fahrlässig den Ball vertändelte. Es blieb die einzige Überraschung des Turniers.

Im Halbfinale hatte Büderich gegen Bösinghoven dann keine Chance. Daniel Agostino, Roberto Gambino und Michael Lurz schossen ihr Team mit 3:0 in Führung, ehe Conny Schäfer verkürzen konnte. Aber Florian Kesselhut machte den Sack in der Neuauflage des Vorjahres-Endspiels mit dem 4:1 zu.

Das zweite Semifinale sollte zum spannendsten Spiel des Turniers werden. Dabei beugte sich der OSV Meerbusch dem SSV Strümp erst im Neunmeterschießen. Das 1:0 durch Andreas Rosenthal drehte Philipp Neidhart mit einem Doppelschlag in eine Strümper Führung. Doch Alexander Radmacher egalisierte für den OSV.

In der Verlängerung gingen die Osterather durch ein Eigentor erneut in Führung, jedoch drehten Dominik Blömer und Bernd van Hees die Partie abermals. Als sich die Strümper bereits im Finale wähnten, schlug Matthias Müller mit seinem vierten Turniertreffer zu und rettete den OSV ins Neunmeterschießen.

Dabei hatten die Strümper, die mit Philipp Becker letztlich den besten Torwart stellten, dann die besseren Nerven. Während Müller und Rosenthal verschossen, bewiesen die Schützen des SSV Kaltschnäuzigkeit. Routinier Tanyu Meray sorgte für die Entscheidung.

Das Spiel um Platz fünf gewann der ASV Lank mit 4:3 gegen Adler Nierst. Für die beiden klassentiefsten Meerbuscher Mannschaften gab es in der Vorrunde nichts zu holen. Lank blieb bei seinen Niederlagen - 0:4 gegen Strümp und 0:3 gegen Bösinghoven - sogar ohne Torerfolg. Nierst traf zwar dreimal, war hinten aber offen wie ein Scheunentor. So verlor man 1:7 gegen Büderich und 2:5 gegen Osterath.

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