Viele Aktionen wie Vorlesestunden und Karikaturen sollten Besucher in die Bibliotheks-Räume locken.

Vorleser „Krumi“ erfreute die Kinder mit Geschichten.
Vorleser „Krumi“ erfreute die Kinder mit Geschichten.

Vorleser „Krumi“ erfreute die Kinder mit Geschichten.

Hildegard Bodden-Omar (l.) und Karikaturistin Charlotte Hofmann.

U.D., Bild 1 von 2

Vorleser „Krumi“ erfreute die Kinder mit Geschichten.

Mit leuchtenden Augen und voll konzentriert lauschten Simon, Lilli, Mara und andere Kinder den Geschichten um die fiktiven kleinen grünen Wesen, die als „Olchis“ in einer Buchreihe Karriere machen. Diesen Programmpunkt für die Geburtstagsfeier zum fünfjährigen Bestehen der Stadtbibliothek hatte Wolfgang Krumnacker übernommen. Der als „Krumi“ bekannte Vorleser weiß: „Für Kinder sind die Geschichten der Hit.“ Aber auch die Besucher aller anderen Altersgruppen kamen auf ihre Kosten. Auch wenn nicht so viele zum Fest kamen, wie sich die Veranstalter erhofft hatten

Bevor es soweit war, stellte Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage in Anwesenheit von Ex-Bürgermeister Dieter Spindler, Bereichsleiter Detlef Krügel und dem CDU-Vorsitzenden Werner Damblon fest: „Dieser Neubau war ein gutes Signal in die richtige Richtung. Hier steht ein Leuchtturm fürs Lesen, für einen weiteren Horizont, für Bildung und Kultur in unserer Stadt.“

Heckers Hexenküche sorgte für staunende Gesichter

Bücherei-Leiterin Hildegard Bodden-Omar teilt diese Begeisterung: „Unser vielfältiges Angebot kommt gut an.“ Aktuell sei in der Ferienzeit auch das Interesse Jugendlicher wieder gestiegen. Das Bedürfnis, Bücher zu lesen, sei da, aber während der Schulzeit fehle wohl die Zeit:

An diesem Festtag fünf Jahre nach der Eröffnung des Neubaus am Dr.-Franz-Schütz-Platz wurde ausgiebig gefeiert. Viele standen Schnellzeichnerin Charlotte Hoffmann Modell. In nur vier Minuten bringt die Karikaturisten mit Pinselstiften in Schwarz, Weiß und Grau das Porträt ihres Gegenübers aufs Papier.

In viele staunende Gesichter sah Joachim Hecker. Der Elektrotechniker hatte einen der Bibliotheks-Räume zu „Heckers Hexenküche“ umgestaltet und demonstrierte in einer Experimental-Lesung, wie „der einfachste und leckerste Motor der Welt“ funktioniert. „Das ist spannend und toll“, finden Jana und Tobias Dartsch mit Tochter Stine und Freundin Lilly. Die Hexenküchen-Teilnehmer freuten sich, dass sie das Zubehör für das Motor-Experiment mit nach Hause nehmen durften. Die Programmpunkte wurden musikalisch untermalt vom Pianisten Reimund Merkens. Zu Besuch war auch Pfarrer Michael Berning.

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