Der Meerbuscher Winterdienst hat in diesem Jahr nicht viel zu tun: Erst einmal hat es geschneit, gestreut werden musste wegen glatter Straßen auch selten. Dementsprechend üppig sind die Streusalz-Bestände der Stadt. Und das freut vor allem die Stadtkasse.

Auf dem Bauhof lagert noch Streusalz aus dem Jahr 2013.

„Wir haben in diesem Jahr dank des milden Winters viel Geld gespart. Das war im vergangenen Jahr auch so, wir lagern auf unserem Bauhof noch Streusalz, das wir bereits 2013 gekauft haben“, sagt Stadtsprecher Michael Gorgs. Sollte der Wintereinbruch dann aber ganz plötzlich kommen, ist die Stadt vorbereitet: „Außer unseren eigenen Beständen haben wir bei einem Lieferanten ein Kontingent an Streusalz reserviert“, sagt Gorgs. Das sei die Konsequenz nach dem letzten plötzlichen Wintereinbruch 2011 gewesen: Damals kamen Kommunen kaum noch an Streusalz ran. Derzeit lagern etwa 200 Tonnen Salz auf dem Bauhof der Stadt, weitere 500 sind reserviert. Der Preis für eine Tonne liegt bei etwa 66 Euro. Für den Ernstfall sind immer Mitarbeiter des Winterdienstes in Rufbereitschaft und können mit den Streufahrzeugen ausrücken.

Aber auch Privathaushalte sollten auf den Winter vorbereitet sein: So sind Hauseigentümer dazu verpflichtet, den Weg vor ihrem Haus zu räumen. In der Zeit von 7 bis 20 Uhr gefallener Schnee sowie Glätte müssen unverzüglich beseitigt werden. Entstehen Schnee und Glätte nach 20 Uhr, muss bis zum nächsten Morgen, 7 Uhr werktags und 9 Uhr an Feiertagen, geräumt werden. Das Streuen von Salz ist nicht erlaubt, stattdessen sollen Privatpersonen Sand verwenden. Passiert ein Unfall auf nicht gestreuten Wegen, haftet die zuständige Privatperson.

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